Wir wollten nur am Fenster sitzen
Thomas Block und Ingo Jung / Eine Doppelbiographie
Kapitel 3 – die ersten Erfolge 2010 -2015
Es war inzwischen Dezember geworden. In diesem Jahr lag sogar Schnee und es waren nur noch wenige Tage bis Weihnachten, als sich neue Wege in der Karriere der beiden Autoren auftaten, wie die Törchen in einem Adventskalender.
Schon vor einigen Monaten war ihr erster gemeinsamer Roman „Sokengruch“ erschienen, der wie man heute weiß der erste Millionenbestseller von insgesamt sieben war. Zwar waren bis jetzt einige Tausend Exemplare verkauft worden, doch so richtig zufrieden waren die beiden Freunde nicht.
Also begannen sie auf eigene Faust einige Aktionen, die das Marketing unterstützten. Die heute legendäre und oft kopierte „Linie Sokengruch“ zählt sicher dazu. Als Jung aber schließlich begann eigene hochwertige Entwürfe für Plakate aus Pappe und schicke Postkarten zu entwerfen, war der Bann gebrochen. …
Dienstag, 20. Dezember 2011
Montag, 19. Dezember 2011
Lesung 2.0
Im Februar sind die Cowboys der Reiseliteratur zurück im Sattel.
Schon einmal vormerken.
18. Februar im Bürgersaal zu Herscheid.
Schon einmal vormerken.
18. Februar im Bürgersaal zu Herscheid.
Sonntag, 6. November 2011
Richtungswechsel
Achtung!
Die Autoren Jung und Block geben bekannt, dass die Produktion des zweiten gemeinsamen Buches sofort gestoppt wird.
Differenzen am Konzept und fortschreitende Ideenlosigkeit haben zu diesem Schritt geführt.
Es gibt aber eine gute Nachricht für die zahlreichen Fans:
Die beiden Tausendsassase Jung und Block haben bereits ein neues Betätigungsfeld erschlossen.
Ingo Jung äußerte sich vor der Presse: "Passend zur Jahreszeit haben wir begonnen ein gemeinsames Kastanienmännchen zu basteln. Und zwar mit einem ganz neuen, innovativen Konzept.
Einer beginnt mit dem basteln und wenn er nicht mehr weiter kommt, schickt er das Kastanienmännchen mit der Post an den CoKastanienbastler, der dann die Arbeit fortsetzt. Änderungen und Absprachen hinsichtlich des Endproduktes sind nicht zulässig. Ich bin mir sicher", so Jung weiter, "dass es bis zum heutigen Tag kein anderes Kastanienbastlerduo nach diesem neuen, innovativen Konzept gearbeitet hat."
Nach der Fertigstellung des Kastanienmännchens sind weitere Aktionen geplant. darunter auch ein Kastanienbastelevent vor großem Publikum. Das PZ in Kierspe soll im Gespräch sein. Danach soll ein Kastanienmännchen auf Weltreise gehen. "Linie Kastanienmännchen" soll das Konzept heißen, mehr wollten die Autoren zu diesem Zeitpunkt nicht verraten.
Man darf auf jeden Fall sehr gespannt sein.
Die Autoren Jung und Block geben bekannt, dass die Produktion des zweiten gemeinsamen Buches sofort gestoppt wird.
Differenzen am Konzept und fortschreitende Ideenlosigkeit haben zu diesem Schritt geführt.
Es gibt aber eine gute Nachricht für die zahlreichen Fans:
Die beiden Tausendsassase Jung und Block haben bereits ein neues Betätigungsfeld erschlossen.
Ingo Jung äußerte sich vor der Presse: "Passend zur Jahreszeit haben wir begonnen ein gemeinsames Kastanienmännchen zu basteln. Und zwar mit einem ganz neuen, innovativen Konzept.
Einer beginnt mit dem basteln und wenn er nicht mehr weiter kommt, schickt er das Kastanienmännchen mit der Post an den CoKastanienbastler, der dann die Arbeit fortsetzt. Änderungen und Absprachen hinsichtlich des Endproduktes sind nicht zulässig. Ich bin mir sicher", so Jung weiter, "dass es bis zum heutigen Tag kein anderes Kastanienbastlerduo nach diesem neuen, innovativen Konzept gearbeitet hat."
Nach der Fertigstellung des Kastanienmännchens sind weitere Aktionen geplant. darunter auch ein Kastanienbastelevent vor großem Publikum. Das PZ in Kierspe soll im Gespräch sein. Danach soll ein Kastanienmännchen auf Weltreise gehen. "Linie Kastanienmännchen" soll das Konzept heißen, mehr wollten die Autoren zu diesem Zeitpunkt nicht verraten.
Man darf auf jeden Fall sehr gespannt sein.
Donnerstag, 1. September 2011
Rundschau
Was die Anderen so schreiben:
Halver/Kierspe. Die beiden Kiersper Ingo Jung und Thomas Block haben gemeinsam ein Buch geschrieben. Es handelt von einer ausgesprochen turbulenten Klassenfahrt mit Polizeieinsatz und allem Drum und Dran. Nicht eingeplante Zwischenstation dieser Tour ist eine Jugendherberge namens Sokengruch. Das Happy-End stellt sich allerdings erst viel später ein – nach einem Großeinsatz der Polizei und viel Medienrummel.
Mit einer „etwas anderen Lesung“, so Verleger Andreas Losigkeit (Rheingauer Literaturverlag), wollen die Autoren am Samstag, 10. September, auf ihr Werk aufmerksam machen. Der Veranstaltungsort ist mit Bedacht gewählt. Es ist das Pädagogische Zentrum der Gesamtschule Kierspe. Schließlich spielt der Roman des Autorenteams an der Gesamtschule und ihrem Umfeld. Beide inzwischen gestandenen Männer (Block ist Leiter einer Kiersper Grundschule) haben die Schule in den 80er Jahren besucht und kennen das Milieu in- und auswendig. Und auch Verleger Andreas Losigkeit hat zwei Jahre lang Gesamtschul-Luft geschnuppert. Er ist sicher: „Der Roman könnte auch an jeder anderen Schule spielen. Es ist halt die besondere Zeit der 80er, die die Handlung prägt.“
Halver/Kierspe. Die beiden Kiersper Ingo Jung und Thomas Block haben gemeinsam ein Buch geschrieben. Es handelt von einer ausgesprochen turbulenten Klassenfahrt mit Polizeieinsatz und allem Drum und Dran. Nicht eingeplante Zwischenstation dieser Tour ist eine Jugendherberge namens Sokengruch. Das Happy-End stellt sich allerdings erst viel später ein – nach einem Großeinsatz der Polizei und viel Medienrummel.
Mit einer „etwas anderen Lesung“, so Verleger Andreas Losigkeit (Rheingauer Literaturverlag), wollen die Autoren am Samstag, 10. September, auf ihr Werk aufmerksam machen. Der Veranstaltungsort ist mit Bedacht gewählt. Es ist das Pädagogische Zentrum der Gesamtschule Kierspe. Schließlich spielt der Roman des Autorenteams an der Gesamtschule und ihrem Umfeld. Beide inzwischen gestandenen Männer (Block ist Leiter einer Kiersper Grundschule) haben die Schule in den 80er Jahren besucht und kennen das Milieu in- und auswendig. Und auch Verleger Andreas Losigkeit hat zwei Jahre lang Gesamtschul-Luft geschnuppert. Er ist sicher: „Der Roman könnte auch an jeder anderen Schule spielen. Es ist halt die besondere Zeit der 80er, die die Handlung prägt.“
Mittwoch, 17. August 2011
Das Interview
Interview aus Gründen der Authentizitität frei erfunden.
Reinhold Beckmann: Herr Block, sie sind ja ein guter Autor von unterschiedlichsten Büchern (Rinder Poevieh, Sokengruch). Und jetzt steht etwas Neuartiges bevor. Ein Leseevent im PZ der Gesamtschule. Mit so Sänger aus dem Fernsehen und Sängerin auch. Und Chor.
Block: Jaja, der Ingo kommt auch. (Rührt in seinem Kaffee)
Reinhold Beckmann: Das ist ein gutes Stichwort.
Block: Ja, echt ma.
Reinhold Beckmann: Wie wichtig ist der Ingo Jung (Er ist der Mastermind des Sokengrucher Projektes, die Red.) für ihren Erfolg auf der Leiter?
Block: Ganz wichtig. (nimmt eine n tiefen Schluck des kochenden Kaffees)
Reinhold Beckmann: Aber was wollen sie machen, wenn er sich bei der Lesung verliest?
Block: Das wird das feste Band unserer Freundschaft nicht zerstören. (guckt versonnen)
Reinhold Beckmann: Er macht ja auch optisch was her.
Block: Jaja, seine Bühnenpräsenz ist sehr wichtig. Seine dichten Haare kann man auch noch aus den hintern Reihen gut sehen.
Reinhold Beckmann: Das stimmt. Und wenn er sich verliest? Wird das geprobt?
Block: Nein, das ist wie Elfmeterschießen. Das kannst du im Training üben, aber wenn du im WM Endspiel vor 80.200 Leuten auf den Punkt zusteuerst, wissen sie was ich mein.
Reinhold Beckmann: Ja.
Block: Wir bereiten ihn vor, wenn ich sage wir, dann meine ich das ganze Team um uns. Der Herr Veranstalter hat ihm (dem Ingo) auch schon einige Lesehausaufgaben gegeben. Da kann er üben. Wir gehen davon aus, dass er das auch tut.
Reinhold Beckmann: Und wie ist das bei ihnen, Herr Block. Spären sie Nervosität? Experten vergleichen die Lesung ja schon mit Mario Barths Auftritt im Berliner Olympiastadion.
Block: Ach ja, schon. Bei mir ist es aber anders. Ich bracuhe diesen Druck, ich werde besser, wenn die Leute mich hassen und mit Bierbechern (es gibt Bier und auch Wein aus dem Rheingau) bewerfen. Die Leute haben ihre 5€ bezahlt. da haben sie das Recht dazu. Ich habe, jeder weiß das ja, gute Nerven.
Reinhold Beckmann: Nerven aus Gußeisen heißt es.
Block: Ja.
Reinhold Beckmann: Was ist das Gute an Nerven aus Gußeisen?
Block: Lassen sie mich kurz ausholen. Nerven aus Gußeisen sind sehr gut. Aber naturgemäß nicht so flexibel wie Normalnerven. Nicht biegsam. Und die Synapsen sind verlötet. Das macht mich sehr belastbar.
Reinhold Beckmann: Sie werden sich also wahrscheinlich nicht verlesen?
Block: Das ist nicht vorstellbar, aber damit das nicht zu unmenschlich perfekt wird, ist ja der Ingo Jung dabei. Eine gute Mischung also. Darauf wurde damals beim Autorencasting ja sehr geachtet.
Reinhold Beckmann: Gibt es noch Ziele, Wünsche für die Zukunft?
Block: Nach der Lesung? (guckt überlegend nach oben)
Reinhold Beckmann: Ja?
Block: Nein.
Reinhold Beckmann: Herr Block, sie sind ja ein guter Autor von unterschiedlichsten Büchern (Rinder Poevieh, Sokengruch). Und jetzt steht etwas Neuartiges bevor. Ein Leseevent im PZ der Gesamtschule. Mit so Sänger aus dem Fernsehen und Sängerin auch. Und Chor.
Block: Jaja, der Ingo kommt auch. (Rührt in seinem Kaffee)
Reinhold Beckmann: Das ist ein gutes Stichwort.
Block: Ja, echt ma.
Reinhold Beckmann: Wie wichtig ist der Ingo Jung (Er ist der Mastermind des Sokengrucher Projektes, die Red.) für ihren Erfolg auf der Leiter?
Block: Ganz wichtig. (nimmt eine n tiefen Schluck des kochenden Kaffees)
Reinhold Beckmann: Aber was wollen sie machen, wenn er sich bei der Lesung verliest?
Block: Das wird das feste Band unserer Freundschaft nicht zerstören. (guckt versonnen)
Reinhold Beckmann: Er macht ja auch optisch was her.
Block: Jaja, seine Bühnenpräsenz ist sehr wichtig. Seine dichten Haare kann man auch noch aus den hintern Reihen gut sehen.
Reinhold Beckmann: Das stimmt. Und wenn er sich verliest? Wird das geprobt?
Block: Nein, das ist wie Elfmeterschießen. Das kannst du im Training üben, aber wenn du im WM Endspiel vor 80.200 Leuten auf den Punkt zusteuerst, wissen sie was ich mein.
Reinhold Beckmann: Ja.
Block: Wir bereiten ihn vor, wenn ich sage wir, dann meine ich das ganze Team um uns. Der Herr Veranstalter hat ihm (dem Ingo) auch schon einige Lesehausaufgaben gegeben. Da kann er üben. Wir gehen davon aus, dass er das auch tut.
Reinhold Beckmann: Und wie ist das bei ihnen, Herr Block. Spären sie Nervosität? Experten vergleichen die Lesung ja schon mit Mario Barths Auftritt im Berliner Olympiastadion.
Block: Ach ja, schon. Bei mir ist es aber anders. Ich bracuhe diesen Druck, ich werde besser, wenn die Leute mich hassen und mit Bierbechern (es gibt Bier und auch Wein aus dem Rheingau) bewerfen. Die Leute haben ihre 5€ bezahlt. da haben sie das Recht dazu. Ich habe, jeder weiß das ja, gute Nerven.
Reinhold Beckmann: Nerven aus Gußeisen heißt es.
Block: Ja.
Reinhold Beckmann: Was ist das Gute an Nerven aus Gußeisen?
Block: Lassen sie mich kurz ausholen. Nerven aus Gußeisen sind sehr gut. Aber naturgemäß nicht so flexibel wie Normalnerven. Nicht biegsam. Und die Synapsen sind verlötet. Das macht mich sehr belastbar.
Reinhold Beckmann: Sie werden sich also wahrscheinlich nicht verlesen?
Block: Das ist nicht vorstellbar, aber damit das nicht zu unmenschlich perfekt wird, ist ja der Ingo Jung dabei. Eine gute Mischung also. Darauf wurde damals beim Autorencasting ja sehr geachtet.
Reinhold Beckmann: Gibt es noch Ziele, Wünsche für die Zukunft?
Block: Nach der Lesung? (guckt überlegend nach oben)
Reinhold Beckmann: Ja?
Block: Nein.
Sonntag, 14. August 2011
BONUSTEXT ... lange her
Frühgeschichte
irgendwann – irgendwo
Die Gestalt bewegte sich langsam. Im Schutze der Dämmerung verließ sie den dichten
Wald und näherte sich dem Plateau, das sich an der Ostseite zu einem gewaltigen
Gebirgsmassiv erhob. Auf der freien Fläche waren nur lange Schatten, die die tief am
roten Himmel stehende Sonne warf, zu sehen. Nichts bewegte sich. Immer wieder sah sie
sich die Gestalt vorsichtig um. Von überall konnten Gefahren lauern. Aus der Luft oder aus
dem Wald. Hier auf der freien Fläche gab es keine Möglichkeit Schutz zu finden. Darum
begann die Gestalt vom vorsichtigen Schritt in einen Trab zu fallen. Mit leicht gebückter
Haltung setze sie die Hände dabei bei jedem Schritt auf den Boden. Endlich erreichte sie
die Wand aus Gebirge am Rande der Freifläche. Zielgerichtet steuerte sie auf ein dichtes
Buschwerk am Fuße des Massivs zu. Die Gestalt blickte sich ein letztes Mal um und
schob dann mit einer oft vollführten Bewegung einen dicht belaubten Ast zur Seite und
schlüpfte in die unsichtbare Höhle.
In der Höhle war es viel kühler aus draußen, obwohl in ihrer Mitte ein Feuer knisterte. Der
Felsenraum maß etwa hundert Meter im Quadrat und war von der Form einem Oval
ähnlich. An einigen Stellen war die Decke so niedrig, dass man kaum stehen konnte, an
der Stelle wo der Rauch des Feuers nach oben stieg aber so hoch, dass man die
Begrenzung nach oben nur erahnen konnte.
Der Lichtschein des Feuers warf sein flackerndes Leuchten auf eine kleine Gruppe, die
sich im Halbkreis darum versammelt hatten.
Er trat näher an sie heran. Sie wandten ihm die Köpfe zu und bedeuteten ihm mit Gesten,
dass er sich zu ihnen setzen sollte. Erschöpft ließ er sich auf den Boden sinken und
atmete tief aus. Einer bot ihm ein Stück angebratenes Fleich an, das am Ende eines
Stockes über dem Feuer geschmort hatte. Hastig verschlang er es. Er hatte seit Tagen nur
Blätter und Beeren des Waldes gegessen. Die Gesellschaft redete nicht viel, was zuerst
daran lag, dass sie nicht viele Worte besaßen. Im Alltag reichten ihnen einige Laute und
Grunzgeräusche. Dazu kamen Gesten und Zeichen. Die Gruppe, die diese Höhle
bewohnte bestand aus etwa 30 Personen, etwa zur Hälfte aus Männern und Frauen
bestehend. Dabei konnte man unsere Gestalt, vom Anfang der Geschichte als „Anführer“
bezeichnen. Er war der älteste und kräftigste Mann der Gruppe und etwa 35 Jahre alt. Er
war muskulös und die Form seines Gesichtes im Vergleich zu den anderen als fast filigranund selbst nach heutigem Ma. e als gut aussehend zu bezeichnen. Im Laufe seines
„langen“ Lebens hatte er sich viele Fertigkeiten angeeignet, die er seiner Gruppe zu
lehren versuchte. Er wurde von allen geachtet und respektiert. Sie hatten ihm einen
eigenen Namen gegeben, mit dem sie ihn benannten. Einen eigenen Namen hatten nur
wenige zu dieser Zeit. Sie nannten ihn Be`ee-la.
Fortsetung folgt...
Lesen Sie unsere Fortsetzungsgeschichte weiter und erleben sie, wie der dicht behaarte
Außenseiter Cle `mensch, in dessen Fell Mäuse leben zur Gruppe stößt. Wie Be `ee-la
mit ihm und einer Frau auf eine weite, abenteuerliche Reise geht, wo sie den Sonderling
W-a G-muuut trefen, der gerade das Rad und den Reisebus erfunden hat. Gemeinsam
erleben die Gefährten viele Abenteuer.
Sonntag, 7. August 2011
Event, Autoren zum Anfassen
Kommt nicht zur Lesung, kommt zum Event. Es wird am 10.09.2011 im Pädagogischen Zentrum der Gesamtschule in Kierspe zwischen 19.00 und 22.00 Uhr (Einlass ab 18.00 Uhr) stattfinden! Ich schreibe: „Event“, da es sich um keine gewöhnliche Lesung handelt. Teile des Romans werden von den beiden Kiersper Autoren – Thomas Block und Ingo Jung – vorgelesen und an geeigneten Stellen mit live gesungenen Liedern begleitet. Sämtliche Lieder passen natürlich zu dem Roman und zu der Zeit. Es ist keine klassische Musik, sondern wirklich Rock- und Popmusik. Dazu habe ich unter anderem den Finalisten von Supertalent 2010 – Michael Holderbusch – unter Vertrag nehmen können. Dieser Mann singt mit seiner Reibeisenstimme wie Joe Cocker. Wer mit dem Namen vielleicht nichts in Verbindung bringen kann, verweise ich auf die Homepage: www.holderbusch.eu. Dort sind auch einige Liedausschnitte zu hören, damit man sich ein besseres Bild von diesem außergewöhnlichen Sänger machen kann. Die Veranstaltung verspricht also nicht langweilig zu werden! Für nur 5€ Eintritt gibt es also die Möglichkeit einem vielfältig interessanten Event beizuwohnen und sich sein Sokengruch Exemplar von beiden Autoren signieren zu lassen. (handgemalte Mäuse inclusive).
Donnerstag, 4. August 2011
Ankündigungsflugblatt
In den nächsten Tagen, werden tausende von Helfern solche schönen Flugblätter verteilen. Wer eines findet darf es behalten und kommen.
Der Busfahrer aus dem Totenreich
Unerlaubte Vorabtextstelle:
Sokengrucher Krug
2001
„Ich geh mal eben für kleine Königstiger“, brummelte Gernot, drückte seine Zigarette in den Aschenbecher und erhob sich vom Kneipentisch. Er hatte nur Fanta getrunken, aber die musste jetzt raus. Die anderen waren so sehr in ihre Gespräche vertieft, dass keiner reagierte.
„Und sollte mich einer vermissen … „, Gernot zögerte, denn er hatte seinen Reim vergessen.
Marcus und Oli schauten kurz auf, dann hob er erneut an:
„Und sollte mich einer vermissen, ich bin mal eben … PISSEN“
Er lachte als einziger und zog dann los. Direkt neben der Toilettentür, war die andere, die mit den goldenen Buchstaben PRIVAT. Er erinnerte sich. Hier war es ja damals gewesen, die Geschichte mit dem geklauten Schnaps und dem abgestürzten Busfahrer. Er schaute sich um. Hier hatte sich eigentlich nichts verändert seit 1985. Außer den Preisen vielleicht. Er guckte ob keiner guckt und dann legte er vorsichtig die Hand auf die PRIVAT Türklinke. Nur mal gucken dachte er. Gucken kost nix. Zu seinem Erstaunen war die Tür nicht abgeschlossen. Er öffnete sie einen Spalt und lugte hinein. Der Raum war klein und düster. Es roch nach Putzmitteln. Die Vorhänge waren zugezogen. Einem Impuls folgend schlüpfte er in das düstere Zimmer. Die Gardinen und Vorhänge waren zugezogen. Darum war es so dunkel. An der Wand waren Getränkekästen gestapelt. Auf dem Boden stand ein Putzeimer und ein Schrubber. Und unter dem kleinen Fenster stand die selbe, kunststoffüberzogene Liege wie damals. Es sah so aus, als ob auf der Liege jemand läge. Aber das waren sicher nur Bettlaken, Handtücher, wer weiß was. Trotzdem beschloss er den Raum doch schnell wieder zu verlassen. Doch was war das? Er bekam eine Gänsehaut- die Tür ließ sich nicht mehr öffnen. Plötzlich hörte er ein Husten, ein Schnaufen. Gernot drehte sich in die Richtung der Liege und sah, dass sich der vermeintliche Wäschehaufen aufgerichtet hatte.
Dann begann er auch noch zu sprechen: „Wooooo ist meine Klaussss und Klausssss Kassetteeee?“
Das war der Moment, als sich Gernots prall gefüllte Blase spontan entleerte.
Die Gestalt wankte auf ihn zu, Gernot spürte die Türklinke im Rücken.
Es war ein Mann, ein Mann mit kleinen Locken und er roch schlecht. Er roch nach Moder, nach Verwesung und Mentholzigaretten. Gernot tastete nach dem Lichtschalter.
Zum Glück war es ein normaler Lichtschalter, der nur an und aus kannte und nicht so ein moderner von BERKER, wo man erst mal überlegen musste, wie Licht an geht. Er drückte den Schalter. Eine sehr düstere, nackte Birne versuchte den Raum zu erhellen. Es gelang ihr nur ansatzweise. Aber was Gernot erkennen konnte reichte ihm. Die untersetzte Gestalt trug eine Art Lederweste, die aber in die ansonsten nackte Haut eingewachsen schien. Nun stand er ganz nah vor Gernot, der konnte nicht zurückweichen, denn er stand ja schon mit dem Rücken zur Tür. Gernot hatte die Augen fest geschlossen und er wimmerte. „Bursche, schau mich an … pfffffffffffffffffffffffffffft machte er (Ein Furz). Langsam, zum Sterben erreicht öffnete Gernot die Augen, doch er sah nur sich selbst. Da wo die Augen hätten sein müssen, hatte der Busfahrer aus dem Totenreich Spiegel.
Gernot sackte zusammen.
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JA GO und Mario Mathejczyk gefällt das.
Sokengrucher Krug
2001
„Ich geh mal eben für kleine Königstiger“, brummelte Gernot, drückte seine Zigarette in den Aschenbecher und erhob sich vom Kneipentisch. Er hatte nur Fanta getrunken, aber die musste jetzt raus. Die anderen waren so sehr in ihre Gespräche vertieft, dass keiner reagierte.
„Und sollte mich einer vermissen … „, Gernot zögerte, denn er hatte seinen Reim vergessen.
Marcus und Oli schauten kurz auf, dann hob er erneut an:
„Und sollte mich einer vermissen, ich bin mal eben … PISSEN“
Er lachte als einziger und zog dann los. Direkt neben der Toilettentür, war die andere, die mit den goldenen Buchstaben PRIVAT. Er erinnerte sich. Hier war es ja damals gewesen, die Geschichte mit dem geklauten Schnaps und dem abgestürzten Busfahrer. Er schaute sich um. Hier hatte sich eigentlich nichts verändert seit 1985. Außer den Preisen vielleicht. Er guckte ob keiner guckt und dann legte er vorsichtig die Hand auf die PRIVAT Türklinke. Nur mal gucken dachte er. Gucken kost nix. Zu seinem Erstaunen war die Tür nicht abgeschlossen. Er öffnete sie einen Spalt und lugte hinein. Der Raum war klein und düster. Es roch nach Putzmitteln. Die Vorhänge waren zugezogen. Einem Impuls folgend schlüpfte er in das düstere Zimmer. Die Gardinen und Vorhänge waren zugezogen. Darum war es so dunkel. An der Wand waren Getränkekästen gestapelt. Auf dem Boden stand ein Putzeimer und ein Schrubber. Und unter dem kleinen Fenster stand die selbe, kunststoffüberzogene Liege wie damals. Es sah so aus, als ob auf der Liege jemand läge. Aber das waren sicher nur Bettlaken, Handtücher, wer weiß was. Trotzdem beschloss er den Raum doch schnell wieder zu verlassen. Doch was war das? Er bekam eine Gänsehaut- die Tür ließ sich nicht mehr öffnen. Plötzlich hörte er ein Husten, ein Schnaufen. Gernot drehte sich in die Richtung der Liege und sah, dass sich der vermeintliche Wäschehaufen aufgerichtet hatte.
Dann begann er auch noch zu sprechen: „Wooooo ist meine Klaussss und Klausssss Kassetteeee?“
Das war der Moment, als sich Gernots prall gefüllte Blase spontan entleerte.
Die Gestalt wankte auf ihn zu, Gernot spürte die Türklinke im Rücken.
Es war ein Mann, ein Mann mit kleinen Locken und er roch schlecht. Er roch nach Moder, nach Verwesung und Mentholzigaretten. Gernot tastete nach dem Lichtschalter.
Zum Glück war es ein normaler Lichtschalter, der nur an und aus kannte und nicht so ein moderner von BERKER, wo man erst mal überlegen musste, wie Licht an geht. Er drückte den Schalter. Eine sehr düstere, nackte Birne versuchte den Raum zu erhellen. Es gelang ihr nur ansatzweise. Aber was Gernot erkennen konnte reichte ihm. Die untersetzte Gestalt trug eine Art Lederweste, die aber in die ansonsten nackte Haut eingewachsen schien. Nun stand er ganz nah vor Gernot, der konnte nicht zurückweichen, denn er stand ja schon mit dem Rücken zur Tür. Gernot hatte die Augen fest geschlossen und er wimmerte. „Bursche, schau mich an … pfffffffffffffffffffffffffffft machte er (Ein Furz). Langsam, zum Sterben erreicht öffnete Gernot die Augen, doch er sah nur sich selbst. Da wo die Augen hätten sein müssen, hatte der Busfahrer aus dem Totenreich Spiegel.
Gernot sackte zusammen.
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JA GO und Mario Mathejczyk gefällt das.
Pflegedienst
Mein Mitautor (IJ) meinte ja, hier müsste mal wieder die Seite gepflegt werden. Und Seitenpflegedienstleiter bin ja ich (TB).
Drum kann ich ja mal Statusmeldung machen:
Sokengruch ist ein gutes Buch. Alle sagen das.
Und die Sache mit der Lesung, ja sie scheint wahr zu werden.
Drum kann ich ja mal Statusmeldung machen:
Sokengruch ist ein gutes Buch. Alle sagen das.
Und die Sache mit der Lesung, ja sie scheint wahr zu werden.
Samstag, 18. Juni 2011
Autobusbiographie
Als Autor (vgl. Sokengruch) wird man ja oft von Lesern befragt.
Das sagen andere Prominente ja auch immer. Ich nenne nur mal als Beispiel Utta Danella (The Mother of der Harald Potter) oder auch Frank Schätzing (Der Schwamm).
Eigentlich gibt es nur wenige verschiedene Fragen, die man gefragt wird.
Ich beantworte diese jetzt hier, dann weiß jeder Bescheid.
Frage 1: Lohnt sich das denn finanziell für dich mit dem Buch?
Antwort 1: Nein. Aber es macht Freude.
Frage 2: Kann ich ein Buch umsonst haben?
Antwort 2: Nein, denn siehe Frage 1.
Frage 3: Ist das in dem Buch (Sokengruch) denn wirklich alles passiert?
Antwort 3: Ja.*
* Ja gut, ehrlich gesagt, ist es nicht alles genau so und in der Reihenfolge passiert. Aber: Es ist ja so: Das Schreiben einer Geschichte (Sokengruch) ist so ähnlich, wie das Bauen mit einem Systembaukasten (LEGO oder Fischertechnik). Zunächst braucht man ein bisschen Fertigkeit. Das haben wir ja in der Schule gelernt. Ein Satz sollte aus Subjekt, Prädikat und Objekt bestehen. Die Sätze werden interessanter, wenn man ab und an ein paar Adjektive einstreut. Wenn man dann noch gezielt wörtliche Rede einsetzt, wird das Ganze lebendig.
Jetzt fehlen eigentlich nur noch ein paar Figuren und eine Handlung. Und hier kommt das, was ich mit Systembaukasten meinte.
Die Figuren aus dem Buch sind zum Teil natürlich aus unserer eigenen Vergangenheit (und Gegenwart) entnommen und mehr oder weniger so abgeändert, dass sie nicht mehr ganz so leicht erkennbar sind. Wir wollten ja keinem auf den Schlips treten. Und eben auch nicht ein Buch schreiben, dass nur für unsere Bekannten interessant ist. Manche Figur wird also abstrahiert oder ziemlich überzeichnet. Hier kann man den Biologielehrer nennen, der ja fast eine Karrikatur ist. Dennoch ist gerade er einer, der viele wirkliche Vorbilder in sich vereinigt. Und die Geschichte mit den Mäusen und dem Raucherbein im Hausflur ist nicht ausgedacht.
Die Grundsituation umd die alles geht ist ja eine Klassenfahrt. Eine solche hat jeder mal erlebt und manche tun es sogar immer noch... (ich). Die Klassenfahrt nach Föhr hat es so nicht gegeben. ABER: Baukastensystem. Mehr will ich jetzt auch gar nicht mehr ausholen. Ihr wisst, was ich meine.
Und meine persönliche Lieblingsechtstelle ist die Tätowierung des Busfahrers.
JAMES DEAN CLUB LÜDENSCHEID
Die habe ich mit eigenen Augen gesehen und sie sah so aus, wie im Buch beschrieben.
Wer jetzt nicht weiß, worum es geht, der gehe los und kaufe sich ein Buch (Sokengruch) Bei Timpe gibts noch ein paar und bei Schmitz in Meinerzhagen auch.
Beste Grüße,
Thomas
Das sagen andere Prominente ja auch immer. Ich nenne nur mal als Beispiel Utta Danella (The Mother of der Harald Potter) oder auch Frank Schätzing (Der Schwamm).
Eigentlich gibt es nur wenige verschiedene Fragen, die man gefragt wird.
Ich beantworte diese jetzt hier, dann weiß jeder Bescheid.
Frage 1: Lohnt sich das denn finanziell für dich mit dem Buch?
Antwort 1: Nein. Aber es macht Freude.
Frage 2: Kann ich ein Buch umsonst haben?
Antwort 2: Nein, denn siehe Frage 1.
Frage 3: Ist das in dem Buch (Sokengruch) denn wirklich alles passiert?
Antwort 3: Ja.*
* Ja gut, ehrlich gesagt, ist es nicht alles genau so und in der Reihenfolge passiert. Aber: Es ist ja so: Das Schreiben einer Geschichte (Sokengruch) ist so ähnlich, wie das Bauen mit einem Systembaukasten (LEGO oder Fischertechnik). Zunächst braucht man ein bisschen Fertigkeit. Das haben wir ja in der Schule gelernt. Ein Satz sollte aus Subjekt, Prädikat und Objekt bestehen. Die Sätze werden interessanter, wenn man ab und an ein paar Adjektive einstreut. Wenn man dann noch gezielt wörtliche Rede einsetzt, wird das Ganze lebendig.
Jetzt fehlen eigentlich nur noch ein paar Figuren und eine Handlung. Und hier kommt das, was ich mit Systembaukasten meinte.
Die Figuren aus dem Buch sind zum Teil natürlich aus unserer eigenen Vergangenheit (und Gegenwart) entnommen und mehr oder weniger so abgeändert, dass sie nicht mehr ganz so leicht erkennbar sind. Wir wollten ja keinem auf den Schlips treten. Und eben auch nicht ein Buch schreiben, dass nur für unsere Bekannten interessant ist. Manche Figur wird also abstrahiert oder ziemlich überzeichnet. Hier kann man den Biologielehrer nennen, der ja fast eine Karrikatur ist. Dennoch ist gerade er einer, der viele wirkliche Vorbilder in sich vereinigt. Und die Geschichte mit den Mäusen und dem Raucherbein im Hausflur ist nicht ausgedacht.
Die Grundsituation umd die alles geht ist ja eine Klassenfahrt. Eine solche hat jeder mal erlebt und manche tun es sogar immer noch... (ich). Die Klassenfahrt nach Föhr hat es so nicht gegeben. ABER: Baukastensystem. Mehr will ich jetzt auch gar nicht mehr ausholen. Ihr wisst, was ich meine.
Und meine persönliche Lieblingsechtstelle ist die Tätowierung des Busfahrers.
JAMES DEAN CLUB LÜDENSCHEID
Die habe ich mit eigenen Augen gesehen und sie sah so aus, wie im Buch beschrieben.
Wer jetzt nicht weiß, worum es geht, der gehe los und kaufe sich ein Buch (Sokengruch) Bei Timpe gibts noch ein paar und bei Schmitz in Meinerzhagen auch.
Beste Grüße,
Thomas
Mittwoch, 8. Juni 2011
Sahneheringe 1.2
Sahneheringe 1.2
Und der ältere, erfahrenere der Schriftsteller hob an das Wort un die zum Zerreißen gespannte Stille aufzulösen. So wie ein Tropfen Öl ein verklemmtes Türschloss zu lösen vermag.
„Kann ich am Fenster slitzen.....“
STILLE
Es war passiert, was nicht passieren durfte. Er hatte sich verlesen. Ingo Jung, der so eleoquente und besonders gut frisierte Mann in den besten Jahren hatte sich verlesen. Tränen schossen ihm in die Augen. Sofort versuchte ihn sein jüngerer Kollege zu trösten, doch es gelang nicht.
Das Publikum reagierte verständnisvoll. Selbst als nach einigen Minuten die Entscheidung getroffen wurde, die Lesung abzubrechen, kam es zu keinerley Ausschreitungen oder Missfallenskundgebungen. Lediglich der Guitarrenvirtuose war derart emotional aufgeladen, dass er sein wertvolles Instrument zerschmetterte. Da kann man eben nichts machen.
Wann aber – und ob überhaupt – Jung wieder in der Lage sein wird, die Lesetournee fortzusetzen, steht derzeit noch in den Sternen.
Block hingegen kndigte zur Freude der Fans an, gegebenenfalls alleine weiter zu machen.
„Dann lese ich eben wieder lustige Kuhgedichte aus dem lustigen Gedichtbändchen RINDER POEVIEH, Nordenmedia 2001 – immer noch bei Amazon.de erhältlich), zeigte er sich trotzig.
Und der ältere, erfahrenere der Schriftsteller hob an das Wort un die zum Zerreißen gespannte Stille aufzulösen. So wie ein Tropfen Öl ein verklemmtes Türschloss zu lösen vermag.
„Kann ich am Fenster slitzen.....“
STILLE
Es war passiert, was nicht passieren durfte. Er hatte sich verlesen. Ingo Jung, der so eleoquente und besonders gut frisierte Mann in den besten Jahren hatte sich verlesen. Tränen schossen ihm in die Augen. Sofort versuchte ihn sein jüngerer Kollege zu trösten, doch es gelang nicht.
Das Publikum reagierte verständnisvoll. Selbst als nach einigen Minuten die Entscheidung getroffen wurde, die Lesung abzubrechen, kam es zu keinerley Ausschreitungen oder Missfallenskundgebungen. Lediglich der Guitarrenvirtuose war derart emotional aufgeladen, dass er sein wertvolles Instrument zerschmetterte. Da kann man eben nichts machen.
Wann aber – und ob überhaupt – Jung wieder in der Lage sein wird, die Lesetournee fortzusetzen, steht derzeit noch in den Sternen.
Block hingegen kndigte zur Freude der Fans an, gegebenenfalls alleine weiter zu machen.
„Dann lese ich eben wieder lustige Kuhgedichte aus dem lustigen Gedichtbändchen RINDER POEVIEH, Nordenmedia 2001 – immer noch bei Amazon.de erhältlich), zeigte er sich trotzig.
Montag, 6. Juni 2011
Sahneheringe in Feinkost (Vorlesung 1.1)
Klaus und Michaela könnten Wein, Bier und Tee reichen.
Die Lehrer kämen, teilweise mit Bärten teilweise mit Sandalen.
Alles unplugged, versteht sich,- eine Leselampe auf dem provisorischen Tisch.
Kein Klamauk - Prosa pur wie der Sauerländer sagt.
Es wird getuschelt, "Den Linken hatte ich in der 11. Ich hab es Deutsch gelernt"
"Ich holte sie seinerzeit - damals vom Baum"
Bierkisten werden hin und her geschleppt, der kleine Tisch mit der weißen
Tischdecke gibt 20 verpackten Sokengrüchern ein kurzes zuhause.
"Sie haben ihre Konten bei uns", kommt es vom Sparkassendirektor.
"Bei mir hat der Rechte das Seepferdchen gemacht"
Eine Lampe wird hochgedimmt und illuminiert Andreas Koch mit
seiner 20.000 € teuren Hanabach Gitarre. Er gibt ein leichtes Intro.
Das Tuscheln verstimmt, jeder findet einen Platz auf dem zweckmäßigen
Biertischgarniturmöbel. "Ein Glas Rotwein, ein 85er ein wahrlich guter Jahrgang"
Michaela reicht dem Herrn mit den grauen Schläfen ein tiefrotes Glas Rotwein.
"KANN ICH AM FENSTER SITZEN" schallt es durch den Raum. Ein Witzbold
stört die Atmosphäre und wirft seine schwere Tasche in die Gepäckablage unter
die Bierzeltgarnitur. Eingeweihte kachen. Mario sitzt neben Andrea. Felix neben Britta,
die sich für diesen Abend extra neue Leopardenpumps gekauft hat. Wolfgang kommt auf den letzten Drücker. Die Eisenbahn aus dem Saarland kam mit Verspätung. Mario hat inzwischen schon drei Filme vollgeknipst und Ralph nörgelt an der ganzen Organisation, dem Programm, den Weinen und dem Leben an sich herum.
Andreas Intro verhallt. Totenstille.
Plötzlich betritt ein eher kleiner, sehr dicklicher und maskierter Mann im Zirkusmantel den Bereich vor den gespannt wartenden Zuhörern, - direkt zwischen
Autoren und Publikum. Er blickt in die sich fragende Menge, als er plötzlich in einem
Bogen eine Taschenlampe aus der hinteren Hosentasche zieht und diese langsam
unter sein Gesicht hält.
Mindestens die Hälfte des Publikums tobt!
Klaus betritt die Scheune und ruft: "Jemand noch ein paar Maronen bevor die Lesung beginnt?"
Mit seinem selbstgebauten Bauchladen wandert er durch die Reihen, als plötzlich Stille
die alte Scheune befüllt......
Die Lehrer kämen, teilweise mit Bärten teilweise mit Sandalen.
Alles unplugged, versteht sich,- eine Leselampe auf dem provisorischen Tisch.
Kein Klamauk - Prosa pur wie der Sauerländer sagt.
Es wird getuschelt, "Den Linken hatte ich in der 11. Ich hab es Deutsch gelernt"
"Ich holte sie seinerzeit - damals vom Baum"
Bierkisten werden hin und her geschleppt, der kleine Tisch mit der weißen
Tischdecke gibt 20 verpackten Sokengrüchern ein kurzes zuhause.
"Sie haben ihre Konten bei uns", kommt es vom Sparkassendirektor.
"Bei mir hat der Rechte das Seepferdchen gemacht"
Eine Lampe wird hochgedimmt und illuminiert Andreas Koch mit
seiner 20.000 € teuren Hanabach Gitarre. Er gibt ein leichtes Intro.
Das Tuscheln verstimmt, jeder findet einen Platz auf dem zweckmäßigen
Biertischgarniturmöbel. "Ein Glas Rotwein, ein 85er ein wahrlich guter Jahrgang"
Michaela reicht dem Herrn mit den grauen Schläfen ein tiefrotes Glas Rotwein.
"KANN ICH AM FENSTER SITZEN" schallt es durch den Raum. Ein Witzbold
stört die Atmosphäre und wirft seine schwere Tasche in die Gepäckablage unter
die Bierzeltgarnitur. Eingeweihte kachen. Mario sitzt neben Andrea. Felix neben Britta,
die sich für diesen Abend extra neue Leopardenpumps gekauft hat. Wolfgang kommt auf den letzten Drücker. Die Eisenbahn aus dem Saarland kam mit Verspätung. Mario hat inzwischen schon drei Filme vollgeknipst und Ralph nörgelt an der ganzen Organisation, dem Programm, den Weinen und dem Leben an sich herum.
Andreas Intro verhallt. Totenstille.
Plötzlich betritt ein eher kleiner, sehr dicklicher und maskierter Mann im Zirkusmantel den Bereich vor den gespannt wartenden Zuhörern, - direkt zwischen
Autoren und Publikum. Er blickt in die sich fragende Menge, als er plötzlich in einem
Bogen eine Taschenlampe aus der hinteren Hosentasche zieht und diese langsam
unter sein Gesicht hält.
Mindestens die Hälfte des Publikums tobt!
Klaus betritt die Scheune und ruft: "Jemand noch ein paar Maronen bevor die Lesung beginnt?"
Mit seinem selbstgebauten Bauchladen wandert er durch die Reihen, als plötzlich Stille
die alte Scheune befüllt......
Sonntag, 5. Juni 2011
Sonntag, 29. Mai 2011
Presserückmeldung
Auf jeden Fall zu empfehlen.
ZDF
Grotesk, spannend, witzig. Block/Jung ist wieder ein großer Roman gelungen.
Augsburger Allgemeine
Grandios!
Antenne Bayern
Endlich. Oma Hertha wieder auf Keffeefahrt.
Schwäbische Zeitung
Rasant
AUTO BILD
ZDF
Grotesk, spannend, witzig. Block/Jung ist wieder ein großer Roman gelungen.
Augsburger Allgemeine
Grandios!
Antenne Bayern
Endlich. Oma Hertha wieder auf Keffeefahrt.
Schwäbische Zeitung
Rasant
AUTO BILD
Dienstag, 24. Mai 2011
Thaliahi Thaliaho, Thaliahaha
Ingomann,
kannst du dich erinnern?
Wir waren jung (Du ja immer noch), hatten volles Haar (du ja immer noch) und die Köpfe voll verrückter Ideen (wir ja beide noch).
Und dann hatten wir ein Manuskript fertig (Oma Hertha) und auf der Suche nach Sponsoren gingen wir in den GYROS Grill zur Aphrodite.
Weißt du noch?
Weißt du auch noch, wie sie uns da ungefähr behandelt hat?
Ich weiß es noch.
So ähnlich war es auch vorhin bei Thalia.
In die Mayersche zu gehen hatte ich dann gar keine Lust mehr.
Wahrscheinlich könnte man ebenso gut zu Mc Donald´s an die Theke gehen und einen Rezeptvorschlag oder eine Wurst aus eigener Schlachtung anbieten.
Meine "Kontaktperson" war wohl nicht so einflussreich, wie man hätte denken können.
Thomas
Montag, 23. Mai 2011
Vergessene Seite
"Herr Dr.?"
Vorsichtig klopfte die Sekretärin an die mit Leder bespannte Tür.
"Herr Dr.?"
Sie sah, dass sich der Koloss bewegte un d langsam wach wurde.
Es war gegen 15 Uhr und ihr Chef war, wie er es oft tat, nach dem Essen auf dem geräumigen Ledersofa eingeschlafen, dass in seinem repräsentativen Besprechnugszimmer stand.
Sie hörte ihn grunzen und sprach ihn ein Weiteres Mal an.
"Herr Dr. Das Telefon. Sie sagen, dass es wichtig ist."
Endlich war er wach. Sie sah, wie er sich aufrichtete, die Augen rieb und seine Brille aufsetzte.
Dann schaute er sie übel gelaunt an.
Wer ist es denn? Und warum kann der nicht später nochmal anrufen.
"Ich habe ihnen das Gespräch auf ihren Dienstapparat gelegt, Herr Dr.", sagte sie noch und schloss dann leise die schallgedämmte Tür hinter sich.
Der Koloss erhob sich schwerfällig und schlurfte zum Schreibtisch, auf dem das schwarze Telefon stand.
Bevor er abhob, räusperte er sich mehrfach.
"Bundeskanzler Dr. Kohl. Was gibt es Wichtiges"
"Guten Tag Herr Bundeskanzler. Stowasser hier. Ich bin vom Innenministerium-"
"Machen sie es kurz..."
"Ja gut Herr Bundeskanzler. Wie es aussieht, haben wir heute einen terroristischen Anschlag verhindert. Und eine Entführung. Wir gehen davon aus, dass die RAF eine Schulklasse und eine Dame des öffentlichen Lebens entführen oder sogar töten wollte.
Es handelt sich um eine Schulklasse aus Nordrhein Westfalen. Eine kleine Stadt. Die Gruppe kommt aus Kierspe."
Stowasser wartete auf eine Reaktion des Regierungschefs.
Kohl grübelte, kratzte sich am Kopf, schob sich die Brille hoch.
"Aus Kierspe. Soso. Kierspe Dorf oder Kierspe Bahnhof?"
Vorsichtig klopfte die Sekretärin an die mit Leder bespannte Tür.
"Herr Dr.?"
Sie sah, dass sich der Koloss bewegte un d langsam wach wurde.
Es war gegen 15 Uhr und ihr Chef war, wie er es oft tat, nach dem Essen auf dem geräumigen Ledersofa eingeschlafen, dass in seinem repräsentativen Besprechnugszimmer stand.
Sie hörte ihn grunzen und sprach ihn ein Weiteres Mal an.
"Herr Dr. Das Telefon. Sie sagen, dass es wichtig ist."
Endlich war er wach. Sie sah, wie er sich aufrichtete, die Augen rieb und seine Brille aufsetzte.
Dann schaute er sie übel gelaunt an.
Wer ist es denn? Und warum kann der nicht später nochmal anrufen.
"Ich habe ihnen das Gespräch auf ihren Dienstapparat gelegt, Herr Dr.", sagte sie noch und schloss dann leise die schallgedämmte Tür hinter sich.
Der Koloss erhob sich schwerfällig und schlurfte zum Schreibtisch, auf dem das schwarze Telefon stand.
Bevor er abhob, räusperte er sich mehrfach.
"Bundeskanzler Dr. Kohl. Was gibt es Wichtiges"
"Guten Tag Herr Bundeskanzler. Stowasser hier. Ich bin vom Innenministerium-"
"Machen sie es kurz..."
"Ja gut Herr Bundeskanzler. Wie es aussieht, haben wir heute einen terroristischen Anschlag verhindert. Und eine Entführung. Wir gehen davon aus, dass die RAF eine Schulklasse und eine Dame des öffentlichen Lebens entführen oder sogar töten wollte.
Es handelt sich um eine Schulklasse aus Nordrhein Westfalen. Eine kleine Stadt. Die Gruppe kommt aus Kierspe."
Stowasser wartete auf eine Reaktion des Regierungschefs.
Kohl grübelte, kratzte sich am Kopf, schob sich die Brille hoch.
"Aus Kierspe. Soso. Kierspe Dorf oder Kierspe Bahnhof?"
Donnerstag, 19. Mai 2011
Mittwoch, 18. Mai 2011
Montag, 16. Mai 2011
Bestellungen können kommen
SOKENGRUCH ist da!
Ab sofort kann jeder sein Exemplar der Erstausgabe bestellen.
Ganz einfach beim Verlag (gegen Rechnug).
Rheingauer Literaturverlag
Andreas Losigkeit
Lektorat, Korrekturbüro & Consulting
Kirchgasse 6
65345 Rauenthal
Fax: 06123-703482
E-Mail: andreas.losigkeit@t-online.de
Und natürlich über den Buchhandel.
amazon.de ist alledings noch nicht im Boot.
Also los...
Ab sofort kann jeder sein Exemplar der Erstausgabe bestellen.
Ganz einfach beim Verlag (gegen Rechnug).
Rheingauer Literaturverlag
Andreas Losigkeit
Lektorat, Korrekturbüro & Consulting
Kirchgasse 6
65345 Rauenthal
Fax: 06123-703482
E-Mail: andreas.losigkeit@t-online.de
Und natürlich über den Buchhandel.
amazon.de ist alledings noch nicht im Boot.
Also los...
Montag, 9. Mai 2011
Sonntag, 8. Mai 2011
Samstag, 7. Mai 2011
Fortsetzung folgt ...
Ingo, alter Freund.
Dies hier ist nur für dich. Alle anderen überlesen das mal, denn sie können nicht schauen, was es bedeutet:
Ein neuer Aufbruch (Arbeitstitel)
„In zehn Minuten legen wir an. Ich kann es kaum glauben.“ Beller lehnte an der Reling der WDR Fähre und spürte das kühle Metall an seinen Unterarmen. Er blickte auf die sanften Wellen der Nordsee, in denen sich das Licht der aufgehenden Sonne spiegelte. Föhr lag vor ihnen und sah fast so aus, als sei es gerade eben aus dem Morgennebel an die Wasseroberfläche getaucht. Er hob den Kopf und drehte ihn leicht zur Seite, in Susanne Fraumanns Richtung. Sie sah müde aus. Müde und zerzaust und wunderschön. Sie lächelte.
„Willst du?“ Sie hielt ihm ihre Zigarette hin. Dankend nahm er sie und inhalierte einen tiefen Zug.
„Ja, kaum zu glauben“, sprach sie leise ohne ihn anzuschauen.
„Du und ich und diese verrückte Klassenfahrt. Unglaublich.“ Gedankenverloren schüttelte sie den Kopf. Beller legte den Arm sanft um ihre Hüfte. Schweigend ließen die beiden ihre Blicke über die Wellen gleiten.
„Die Bundesrepublik Deutschland bedankt sich für ihre Mithilfe.“ Oli hatte es wirklich drauf mit verstellter Stimme zu sprechen .
.
Dies hier ist nur für dich. Alle anderen überlesen das mal, denn sie können nicht schauen, was es bedeutet:
Ein neuer Aufbruch (Arbeitstitel)
„In zehn Minuten legen wir an. Ich kann es kaum glauben.“ Beller lehnte an der Reling der WDR Fähre und spürte das kühle Metall an seinen Unterarmen. Er blickte auf die sanften Wellen der Nordsee, in denen sich das Licht der aufgehenden Sonne spiegelte. Föhr lag vor ihnen und sah fast so aus, als sei es gerade eben aus dem Morgennebel an die Wasseroberfläche getaucht. Er hob den Kopf und drehte ihn leicht zur Seite, in Susanne Fraumanns Richtung. Sie sah müde aus. Müde und zerzaust und wunderschön. Sie lächelte.
„Willst du?“ Sie hielt ihm ihre Zigarette hin. Dankend nahm er sie und inhalierte einen tiefen Zug.
„Ja, kaum zu glauben“, sprach sie leise ohne ihn anzuschauen.
„Du und ich und diese verrückte Klassenfahrt. Unglaublich.“ Gedankenverloren schüttelte sie den Kopf. Beller legte den Arm sanft um ihre Hüfte. Schweigend ließen die beiden ihre Blicke über die Wellen gleiten.
„Die Bundesrepublik Deutschland bedankt sich für ihre Mithilfe.“ Oli hatte es wirklich drauf mit verstellter Stimme zu sprechen .
.
Freitag, 6. Mai 2011
JEKAMI
Sprecht uns nach liebe Freunde die ihr diesen Blog verfolgt und die ihr die Entstehung des großen Werkes Sokengruch erlebt,
sprecht uns nach:
Ich werde in jeder Buchhandlung nach dem Buch fragen.
Ich werde vor dem Bestseller Regalen stehen wenn ich die Verkäuferinnen Frage und immer wieder suchend rauf und runter schauen........
Ich werde sie mindestens 20 Sekunden lang fassungslos anschauen, wenn sie sagen sie hätten es nicht da und den Buchtitel wiederholen, weil ich nicht glauben kann das sie mich richtig verstanden haben.
Ich werde verächtlich schnauben, wenn sie sagen sie können es bestellen und dann ein genervtes "dann aber bitte schnell" von mir geben
Ich werde hinzufügen, dass ich dachte es handle sich hier um eine "gut sortierte" Buchhandlung !
Ich werde bei WKW und Facebook zu meinen Lieblingsbüchern "Sokengruch" hinzufügen......... bei Facebook gibts eine Fanseite! Bitte eintreten.
Und ich werde EIN BUCH MIT WIDMUNG haben wollen !!!!
Ich werde ein Europa-Zug-Ticket kaufen, damit ich bei jeder Lesung anwesend sein kann.....
Halleluja ja, das werde ich!
Danke Vera, für diese schönen Worte
sprecht uns nach:
Ich werde in jeder Buchhandlung nach dem Buch fragen.
Ich werde vor dem Bestseller Regalen stehen wenn ich die Verkäuferinnen Frage und immer wieder suchend rauf und runter schauen........
Ich werde sie mindestens 20 Sekunden lang fassungslos anschauen, wenn sie sagen sie hätten es nicht da und den Buchtitel wiederholen, weil ich nicht glauben kann das sie mich richtig verstanden haben.
Ich werde verächtlich schnauben, wenn sie sagen sie können es bestellen und dann ein genervtes "dann aber bitte schnell" von mir geben
Ich werde hinzufügen, dass ich dachte es handle sich hier um eine "gut sortierte" Buchhandlung !
Ich werde bei WKW und Facebook zu meinen Lieblingsbüchern "Sokengruch" hinzufügen......... bei Facebook gibts eine Fanseite! Bitte eintreten.
Und ich werde EIN BUCH MIT WIDMUNG haben wollen !!!!
Ich werde ein Europa-Zug-Ticket kaufen, damit ich bei jeder Lesung anwesend sein kann.....
Halleluja ja, das werde ich!
Danke Vera, für diese schönen Worte
Donnerstag, 5. Mai 2011
Ein Frühjahrsmärchen
Es waren einmal ein kleines Mädchen und ein kleiner Knabe, die waren arm doch mochten einander sehr.
Das Mädchen hieß Olga und der Bub hieß Karsten. Sie waren arm. Und so kam es, dass ihre Eltern sie eines Tages nicht mehr nähren konnten. Traurig brachten sie ihre Kinder zur großen Kutsche. Viele Kinder waren schon dort. Einmal im Jahr kam die große Kutsche mit ihrem unheimlichen Kutscher in das Dorf, nahm 4 mal 7 Kinder mit und brachte sie auf eine Insel im Meer. Sie wurden niemals mehr gesehen.
Auf dem Kutschbock saß der unheimliche Kutscher, verborgen unter der riesigen Kapuze seines ledernen Gewandes konnte man nur erahnen, dass sein Gesicht nur aus einem knöchernen Schädel bestand.Sein Name war Buh Farayr. Alle Kinder fürchteten sich vor ihm, denn die Alten erzählten, daß er schon so manche der Kinder aufgefressen hätte.
Als die Kutsche voll war von Kindern, ließ der böse Buh Farayr die Peitsche knallen, und obgleich keine Pferde angespannt waren, fuhr das finstere Gefährt los. Die Menschen fürchteten sich und viele derer, die es sahen, flüchten in ihre Häuser.
Nun kam es aber nach einer Weile so, dass der böse Buh Farayr großen Hunger bekam. Darum wollte er eine Rast machen um eines der Kinder zu fressen. Er hatte sich schon den zarten Knaben Karsten dazu ausgesucht. So also lenkte er die Kutsche auf eine einsame Wiese, abseits des steinernen Pfades, die war umsäumt von einer prächtigen Rosenhecke. Der böse Buh Farayr beschloss sich vor dem grausigen Mahl zu erleichtern und er ging zu der Stelle wo die Buschwindröschen wuchsen.
Und also kam es, daß er nicht bemerkte, daß ein altes Großmütterchen des Weges kam und in die Kutsche stieg.
Das Mädchen und der unglückliche Knabe hatten indes Ahnung vom grausigen Vorhaben des bösen Buh Farayr bekommen und so beschlossen sie fort zu laufen. Sie nahmen noch den zinnernen Eimer des bösen Kutschers mit sich, um darin Beeren und Pilze zu sammeln, daß sie nicht hungern müssten.
Als der böse Buh Farayr nach einer Weile zurück zur Kutsche kam, bemerkte er sogleich was geschehen war. Noch mehr als über den Verlust der Kinder war er entzürnt über das Verschwinden seines verzauberten Zinneimers, der sobald man ihn mit Essen füllte niemals leer wurde. Er tobte und schrie und fauchte so laut, daß es schließlich der schwarze Jäger hörte. Er kam aus dem Wald geeilt und er schoss den bösen Buh Farayr mit seiner Flinte tot.
Die Kinder waren frei und als der Knabe und das Mädchen das hörten, kamen sie zurück zur Kutsche. Ihr Eimer war angefüllt mit den köstlichsten Beeren, Früchten und Pilzen des Waldes. Sie teilten den Inhalt, der fortan nicht weniger zu werden schien, mit dem Großmütterchen.
Aus Dankbarkeit nahm sie die Beiden mit in ihr Knusperhäuschen auf einer Lichtung des Waldes. Daß das Großmütterchen in Wirklichkeit eine böse Hexe war, ahnten sie da noch nicht.
Und so kam es, daß sie auch heute schon lang nicht mehr glücklich und zufrieden leben.
Das Mädchen hieß Olga und der Bub hieß Karsten. Sie waren arm. Und so kam es, dass ihre Eltern sie eines Tages nicht mehr nähren konnten. Traurig brachten sie ihre Kinder zur großen Kutsche. Viele Kinder waren schon dort. Einmal im Jahr kam die große Kutsche mit ihrem unheimlichen Kutscher in das Dorf, nahm 4 mal 7 Kinder mit und brachte sie auf eine Insel im Meer. Sie wurden niemals mehr gesehen.
Auf dem Kutschbock saß der unheimliche Kutscher, verborgen unter der riesigen Kapuze seines ledernen Gewandes konnte man nur erahnen, dass sein Gesicht nur aus einem knöchernen Schädel bestand.Sein Name war Buh Farayr. Alle Kinder fürchteten sich vor ihm, denn die Alten erzählten, daß er schon so manche der Kinder aufgefressen hätte.
Als die Kutsche voll war von Kindern, ließ der böse Buh Farayr die Peitsche knallen, und obgleich keine Pferde angespannt waren, fuhr das finstere Gefährt los. Die Menschen fürchteten sich und viele derer, die es sahen, flüchten in ihre Häuser.
Nun kam es aber nach einer Weile so, dass der böse Buh Farayr großen Hunger bekam. Darum wollte er eine Rast machen um eines der Kinder zu fressen. Er hatte sich schon den zarten Knaben Karsten dazu ausgesucht. So also lenkte er die Kutsche auf eine einsame Wiese, abseits des steinernen Pfades, die war umsäumt von einer prächtigen Rosenhecke. Der böse Buh Farayr beschloss sich vor dem grausigen Mahl zu erleichtern und er ging zu der Stelle wo die Buschwindröschen wuchsen.
Und also kam es, daß er nicht bemerkte, daß ein altes Großmütterchen des Weges kam und in die Kutsche stieg.
Das Mädchen und der unglückliche Knabe hatten indes Ahnung vom grausigen Vorhaben des bösen Buh Farayr bekommen und so beschlossen sie fort zu laufen. Sie nahmen noch den zinnernen Eimer des bösen Kutschers mit sich, um darin Beeren und Pilze zu sammeln, daß sie nicht hungern müssten.
Als der böse Buh Farayr nach einer Weile zurück zur Kutsche kam, bemerkte er sogleich was geschehen war. Noch mehr als über den Verlust der Kinder war er entzürnt über das Verschwinden seines verzauberten Zinneimers, der sobald man ihn mit Essen füllte niemals leer wurde. Er tobte und schrie und fauchte so laut, daß es schließlich der schwarze Jäger hörte. Er kam aus dem Wald geeilt und er schoss den bösen Buh Farayr mit seiner Flinte tot.
Die Kinder waren frei und als der Knabe und das Mädchen das hörten, kamen sie zurück zur Kutsche. Ihr Eimer war angefüllt mit den köstlichsten Beeren, Früchten und Pilzen des Waldes. Sie teilten den Inhalt, der fortan nicht weniger zu werden schien, mit dem Großmütterchen.
Aus Dankbarkeit nahm sie die Beiden mit in ihr Knusperhäuschen auf einer Lichtung des Waldes. Daß das Großmütterchen in Wirklichkeit eine böse Hexe war, ahnten sie da noch nicht.
Und so kam es, daß sie auch heute schon lang nicht mehr glücklich und zufrieden leben.
Mittwoch, 4. Mai 2011
Dienstag, 3. Mai 2011
Große Namen
Mir ist heute wieder was aufgefallen.
Optimal für die Reklame verwendbar:
Drei Namen, die für das Projekt Sokengruch stehen.
Block - Jung - Losigkeit
Block- er schrieb den ersten Satz, daher ist das Buch im sogenannten Blocksatz, vermutlich wird es in absehbarer Zeit ein Blockbuster
Jung- er ist nicht mehr so jung und sie alle brauchen das Geld
Losigkeit- er steht hinter dem Erfolg (Erfolg-Losigkeit)
Optimal für die Reklame verwendbar:
Drei Namen, die für das Projekt Sokengruch stehen.
Block - Jung - Losigkeit
Block- er schrieb den ersten Satz, daher ist das Buch im sogenannten Blocksatz, vermutlich wird es in absehbarer Zeit ein Blockbuster
Jung- er ist nicht mehr so jung und sie alle brauchen das Geld
Losigkeit- er steht hinter dem Erfolg (Erfolg-Losigkeit)
Sonntag, 1. Mai 2011
Offener Brief an die Mutter von Harry Potter
Liebe Uta
Manchmal bin ich froh, dass ich weiß, dass ich dir
Immer schreiben kann und dich um Rat fragen darf,
Wenn es mal nicht so läuft wie ich mir das vorstelle.
Wenn ich mal soviel Erfahrung habe wie du, mit deinem
Harry Potter, dann gehen mir diese Kleinigkeiten bestimmt
Am Großen Gluteus vorbei.
Als dein kleiner Zauberlehrling in dem Zug nach Oxford oder
Hopsort wie das hieß saß, wusstest du da schon, dass du eine
Fortsetzung schreiben werden würdest?
Wusstest du, dass du Erfolg haben wirst? So einen Erfolg?
Oder war auch ein bisschen Glück dabei? Du warst damals ja eine
Ziemlich arme Sau, Hartz 4 würde man in Deutschland sagen.
Da träumt man doch bestimmt nur vom Rinderfilet mit weissem Trüffel,
Aber man es nicht.
Na ja, du hast es auf jeden Fall geschafft. Aber ich schreibe dir aus einem ganz anderen Grund.
Sag mal, so unter Kollegen, hast du eigentlich deine U4 Texte selbst geschrieben, oder hat die dein Verlag entworfen? Und wenn letzteres, warst du damit immer zufrieden?
Zumindest haben sie bei dir gewirkt, Erfolg hast du, unbestritten.
Meinst du, wir könnten den U4 Text von deinem Harry Potter ausleihen, nur für die ersten Auflagen, bis Sache läuft, du weisst schon. Das wäre echt Bombe!
Liebe Grüße, auch von Thomas,
Und bis bald.
P.s. Und Uta, überleg dir nochmal, ob du den kleinen Zauberer wirklich ins jenseits schickst!
Manchmal bin ich froh, dass ich weiß, dass ich dir
Immer schreiben kann und dich um Rat fragen darf,
Wenn es mal nicht so läuft wie ich mir das vorstelle.
Wenn ich mal soviel Erfahrung habe wie du, mit deinem
Harry Potter, dann gehen mir diese Kleinigkeiten bestimmt
Am Großen Gluteus vorbei.
Als dein kleiner Zauberlehrling in dem Zug nach Oxford oder
Hopsort wie das hieß saß, wusstest du da schon, dass du eine
Fortsetzung schreiben werden würdest?
Wusstest du, dass du Erfolg haben wirst? So einen Erfolg?
Oder war auch ein bisschen Glück dabei? Du warst damals ja eine
Ziemlich arme Sau, Hartz 4 würde man in Deutschland sagen.
Da träumt man doch bestimmt nur vom Rinderfilet mit weissem Trüffel,
Aber man es nicht.
Na ja, du hast es auf jeden Fall geschafft. Aber ich schreibe dir aus einem ganz anderen Grund.
Sag mal, so unter Kollegen, hast du eigentlich deine U4 Texte selbst geschrieben, oder hat die dein Verlag entworfen? Und wenn letzteres, warst du damit immer zufrieden?
Zumindest haben sie bei dir gewirkt, Erfolg hast du, unbestritten.
Meinst du, wir könnten den U4 Text von deinem Harry Potter ausleihen, nur für die ersten Auflagen, bis Sache läuft, du weisst schon. Das wäre echt Bombe!
Liebe Grüße, auch von Thomas,
Und bis bald.
P.s. Und Uta, überleg dir nochmal, ob du den kleinen Zauberer wirklich ins jenseits schickst!
Freitag, 29. April 2011
U2 - with or without you
„Weiß eigentlich jemand von euch wo wir hier sind?“ Sonja schaute auf ihre Armbanduhr die recht wertvoll aussah, dann auf die Instrumente des Bullis und schließlich auf den Stand der Sonne:
„So viel kann ich sagen“, scherzte sie, „Wir befinden uns auf der nördlichen Hemisphäre und Mittag ist schon durch.“
Eigentlich sollte es eine ganz normale Klassenfahrt zur Nordsee werden. Doch diverse Unglücke und Missverständnisse verhindern dies. Schließlich gehen zwei Schüler verloren und werden dadurch zu einem Liebespaar, eine blinde Passagierin taucht im Bus auf und eine Jugendherberge wird von einem Sondereinsatzkommando in Schutt und Asche zerlegt. Eine ganz normale Klassenfahrt wird es nicht. Und wo ist eigentlich die Klaus und Klaus Kassette geblieben?
„So viel kann ich sagen“, scherzte sie, „Wir befinden uns auf der nördlichen Hemisphäre und Mittag ist schon durch.“
Eigentlich sollte es eine ganz normale Klassenfahrt zur Nordsee werden. Doch diverse Unglücke und Missverständnisse verhindern dies. Schließlich gehen zwei Schüler verloren und werden dadurch zu einem Liebespaar, eine blinde Passagierin taucht im Bus auf und eine Jugendherberge wird von einem Sondereinsatzkommando in Schutt und Asche zerlegt. Eine ganz normale Klassenfahrt wird es nicht. Und wo ist eigentlich die Klaus und Klaus Kassette geblieben?
Montag, 25. April 2011
BONUSTEXT - Der Klon
So wie der große, unvergessene Franko.
KLONGESCHICHTE
Es war in den 70ern, oder waren es die 80er. Er zog mit seinem Einmann- Zirkus durch die ganze Welt. Sein Zelt fasste 20.000 Besucher, die er immer als seine Gäste
Willkommen heißen durfte, jeden Abend in einer anderen fremden Stadt.
Unvergessen war seine Klonnummer. Doch bevor er diese darbot, welche ja
die Attraktion des Abends war, brillierte er als Dompteur. Da er den kleinen
Zirkus ganz allein führte und weder Partner noch angestellte hatte, trat er erst
als Dompteur in einem langen silbernen Mantel auf und lies seine Peitsche
ordentlich krachen. Dann verschwand er blitzschnell und huschte in sein Leopardenkostüm, welches er vor Jahren von einer hübschen norddeutschen Frau namens Susanne gekauft hatte. In seinem Kostüm schlich er dann mit weitem Hüftschwung an den unteren Rängen entlang, fauchte dabei wie eine Katze, und versetzte die Besucher in Angst und Schrecken. Über eine Stunde ging er im Kreis, sodass auch die Besucher der hinteren Reihen genug Zeit fanden, seine Vorstellung zu bewundern. Anschließend wechselte er behände nochmals sein Kostüm in das des Dompteurs und verbeugte sich vor dem tobenden Publikum.
Oft tat ihm am Abend der Rücken weh, nicht nur wegen des anstrengenden Bewegens auf Armen und Beinen, sondern auch vom schweren ziehen seines alten Karren, die seit langem sein Zelt und seine Requisiten trug. Tiere hat er ja keine und auch kein Transportfahrzeug.
Ein weiteres Highlight welches die Besucher aus den umliegenden Dörfern anzog, war seine ungeschlagene Seilakrobatik.
Am Ende einer überlangen Haushaltsleiter, befestigte Franko so geschickt ein Seil, dass er sich vom oberen Ende in etwa zwei Meter Höhe, mit nah angezogenen Beinen von eben diesem Seil zu Boden gleiten lies. Noch nie zuvor ist dies in einer Menage oder Manege gezeigt worden. Um kosten und Zeit zu sparen trug Franko dabei ein zweites mal das Leopardenkostüm, jedoch ohne Schwanz, um nicht Gefahr zu laufen mit dem Leoparden verwechselt zu werden. In den Pausen ging Franko allein mit seinem selbst gebauten Bauchladen durch die Reihen und verkaufte Kastanien und Kieselsteine mit seinem Namen. Ein zusätzliches Beibrot, welches die Kosten seines Einmann - Zirkus mit deckte. Oft kam er gar nicht bis in die hinteren Reihen, da die Kiesel und die Maronen sofort ausverkauft waren.
Nach etwa drei Stunden war es dann soweit. Die große Franko Klon Nummer stand an. Viel zu große Schuhe , ein buntes Gewand mit Fransen und ein Zylinder waren Franko auf den Leib geschrieben. Ein dicker rot geschminkter Mund zierte sein Gesicht und eine viel zu große Brille verdeckte seine Augen. Langsam ging er in die Mitte der Manege. Es herrschte Totenstille. Langsam nur Schritt für Schritt zentrierte er sich im Doppelhalbkreis. Unauffällig zog er blitzschnell eine kleine Taschenlampe hervor und schaltete diese noch in der Bewegung ein. Er hielt sie etwa 9,5 Zentimeter unter sein Kinn, so dass sein Gesicht mystisch ja beinah bedrohlich aussah. Die Zuschauer erschraken. Einige Frauen schrien kurz auf, verharrten dann aber in schock starre. Mit großen Augen wanderte Franko`s Blick durch die vorderen Reihen, wo seine kapitalkräftigen Gäste verweilten. An einem Abend auch der Präsident und dessen Gattin, sowie der Minister und sein neuer Freund, ein Kleidermodell aus Italien.
Franko dehnte die Zeit, schaute nach rechts und wieder nach Links, nach rechts und nach links. Die Spannung im Zelt war bis zum zerreißen gespannt. Und dann, nach einer gefühlten Ewigkeit, .. schaltete Franko die Taschenlampe wieder aus. ... Und ! Gleichzeitig erlosch das Licht im Zelt. Es dauerte noch etwa zwei Sekunden bis die Zuschauer merkten was passiert war. Dann brach ein Orkan der Begeisterung los. Die Menschen tobten, standen auf den Stühlen und applaudierten. Franko Franko riefen sie, der Präsident weinte und der Minister hielt seinen neuen Freund schweigend im Arm, gerührt, fassungslos aber begeistert.
Franko bedankte sich mit nicht weniger als zehn Vorhängen, die er aufgrund des optimierten Budgets so auf und wieder zuzog, indem er ein altes Bettlaken an einer Stange von Links nach rechts bewegte und immer wenn er zu sehen war sein entzückendes lächeln aufsetzte und einen tiefen Diener darbot. Erst als er die Manege verließ gingen die Zuschauer aus dem Zelt, es dauerte meist eine Stunde bis alle gegangen waren und Franko mit dem Abbau des Zeltes beginnen konnte. Bis in die Nacht verstaute er alles in seinen kleinen Karren und zog in die nächste Stadt. So wie jeden Tag. Und auch morgen werden wieder zig tausende Menschen kommen, um ihn zu sehen. Ihn Franko Clemti, den größten Klon der Weltgeschichte.
:
Zugabe:
Durch die ganze Welt ist er getourt. Seine schwerste Performance jedoch, lieferte er
für eine exklusive Vorstellung für den Dalai Lahma und 19.999 Mönchen auf dem Dach der Welt, in Tibet. Diesmal brauchte er zwei Tage, um den Karren heraufzuziehen und das Zelt aufzubauen. Es war Winter, daher trug er unter seinem Leopardenkostüm Angora- Unterwäsche von Kaninchen. Das Seil war gefroren als er daran hinunter glitt, was eine zusätzliche Gefahr bedeutete. Frank arbeitete nie mit Handschuhen, daher waren seine Finger rot und hart vor Kälte. Was diese Darbietung noch einzigartig machte, war der Trick mit der Taschenlampe. Der Dalai Lahma war ein Freund von erneuerbaren Energien und effizientem Umgang mit Ressourcen. Daher wandelte Franko sein Programm um und benutzte statt der Lampe eine Kerze. Ansonsten sollte alles so ablaufen wie immer. Sollte. Die 9,5 Zentimeter waren jedoch definitiv zu wenig. Franko´s Bart fing Feuer. In wenigen Sekunden. Franko sprang wie ein Derwisch durch den Schnee in der Manege, während die Mönche vor Freude über diese Darbietung tobten. Auch das Oberhaupt lächelte. Nachdem der Gesichtsschmuck weg gezündelt war, kühlte Franko das rote Gesicht im Schnee, was die Mönche als Demutsgeste verstanden und ihm folgten. So kam es, das an einem dunklen Winterabend im Tibet, 19.999 Mönche und ein Klon ihre Gesichter in den Schnee steckten und ein verzückter Dalai Lahma dazu lächeln applaudierte.
Klingt komisch, war aber so!
Alles in Butter aufm Kutter
Die Abendsonne setzte kleine, glitzernde Krönchen auf die Wellenwipfel.
Lodde seufze und sah umständlich auf seine Taschenuhr, die an einem silbernen Kettchen an seinem Hosenbund befestigt war.
Ein letztes mal musste er die Schleppnetze seines eigentlich kaum noch schwimmfähigen Gebrauchtkutters einholen.
Er hatte noch nichts gefangen heute. Gar nichts. Jetzt wurde es bald dunkel und Polly wartete sicher schon. Er sah nach oben. Ein Schwarm Kachmöwen folgte dem Kutter.
Samstag, 23. April 2011
Kollegin Uta Danella
Wir nennen sie ja nur noch Mother of Harry Potter. Uta Danella ist der Grund, warum wir auch gute Bücher schreiben. Hier Ingos Brief an sie:
Liebe Uta,
Wie geht es dir. Wir haben lange nix von dir gelesen.
Stimmt es, dass du wirklich den Harry Potter sterben lassen willst?
Wie würden das nicht tun, glaub uns, wir haben da Erfahrung drin,
Susanne Fraumann kriegen wir jetzt auch nicht mehr an den Start.
Wenn du willst, können wir uns mal treffen und zusammen ZitronenTee trinken.
Dann können wir über unsere Ideen sprechen, aber nich gegenseitig klauen.
Wir schreiben ja auch keine Zauberbücher.
Also dann,
kollegiale Grüße
Thomas und Ingo
Liebe Uta,
Wie geht es dir. Wir haben lange nix von dir gelesen.
Stimmt es, dass du wirklich den Harry Potter sterben lassen willst?
Wie würden das nicht tun, glaub uns, wir haben da Erfahrung drin,
Susanne Fraumann kriegen wir jetzt auch nicht mehr an den Start.
Wenn du willst, können wir uns mal treffen und zusammen ZitronenTee trinken.
Dann können wir über unsere Ideen sprechen, aber nich gegenseitig klauen.
Wir schreiben ja auch keine Zauberbücher.
Also dann,
kollegiale Grüße
Thomas und Ingo
Kollege Schätzing
Wenn mein Autorenkollege Ingo mal einmal am offene Briefe schreiben ist, dann darf natürlich auch unser Vorbild Frank Schätzing nicht vergessen werden.
Hallo Frank.
Was macht die Kunst? Sicherlich zehrst du noch von
Deinem Unterwäschevorrat und kokketierst über die Domplatte.
Aber Frank, wenn sich das einer leisten kann, mit deinen 39
Jahren, dann du. Du bist doch der (Achtung!) Schwarm aller Frauen.
(Kachsalve). Was hälst du von einem gemeinsamen Kreativfrühstück?
Wir würden supergerne von dir was lernen! zB wie man locker auf 1000 Seiten kommt.
Wenn du Lust hast, fragen wir auch noch den Andreas (Eschbach). Der weilt ja
Zur Zeit in Südfrankreich. Das wird bestimmt gut und vielleicht entwickeln
Wir ja ein gemeinsames Parallelprojekt. Die Söhne vom Rhein oder so.
Also, bis bald
Thomas und Ingo
Hallo Frank.
Was macht die Kunst? Sicherlich zehrst du noch von
Deinem Unterwäschevorrat und kokketierst über die Domplatte.
Aber Frank, wenn sich das einer leisten kann, mit deinen 39
Jahren, dann du. Du bist doch der (Achtung!) Schwarm aller Frauen.
(Kachsalve). Was hälst du von einem gemeinsamen Kreativfrühstück?
Wir würden supergerne von dir was lernen! zB wie man locker auf 1000 Seiten kommt.
Wenn du Lust hast, fragen wir auch noch den Andreas (Eschbach). Der weilt ja
Zur Zeit in Südfrankreich. Das wird bestimmt gut und vielleicht entwickeln
Wir ja ein gemeinsames Parallelprojekt. Die Söhne vom Rhein oder so.
Also, bis bald
Thomas und Ingo
Freitag, 22. April 2011
Endzeit
2oo Jahre nach dem Ende der Wasserstoffkriege gab es wieder Leben auf dem Planeten Erde.
Ein paar tausend Menschen hatten sich den Lebensbedingungen auf dem ehemals blauen Planeten soweit angepasst, dass sie überleben konnten.
Was es nicht mehr gab, war eine Zivilisation im alten Sinne. Es gab keine Familien, keine Stämme, keine Volksgruppen. Jeder Mensch war auf sich allein gestellt. Überleben hieß kämpfen.
In 2oo Jahren hatte der Planet alles vergessen, was ihn einst ausgezeichnet hatte. Der Mensch, seine Errungenschaften in Technik, Kultur und Kunst. Davon war nichts mehr.
Futschikato.
2oo Jahre hatte die Handvoll Überlebender in ehemaligen Kellern, Tiefgaragen und Bunkern vegetiert. Ohne Sonnenlicht, frische Luft und frisches Wasser.
Und es gab keine Tiere mehr auf der Erde.
Weder Insekten, noch Vögel, Fische oder Säugetiere.
Mit einer Ausnahme der Hoffnung.
Davon soll diese Geschichte handeln.
Kapitel 1
Der kleine VW Bulli – gebaut im vorangegangenen Jahrtausend, fuhr über die Schotterstraße. Er zog eine riesige Staubfahne hinter sich her, die schon aus Kilometern zu sehen war. Doch der Motor war so laut, dass man das Fahrzeug sogar noch früher hören konnte.
Es gab nur noch wenige Autos, die wirklich noch fahren konnten. Dabei gab es Treibstoff genug. Überall in Form von regenbogenschimmernden Tümpeln und Pfützen.
Grimmig kniff der Bärtige die Augen zusammen, seine Hände umklammerten das Lenkrad. Er wusste, dass diese Gegend gefährlich war und überall im dichten Dickicht dickliche Wegelagerer lagerten, die es auf das Auto abgesehen hatten. Von seiner wertvollen Fracht ahnten sie ja nichts. Doch nichts und niemand durfte ihn aufhalten. Schließlich war die Mission, die er zu erfüllen hatte, nicht weniger als die Rettung der Welt.
Noch bevor es dunkel wurde musste er den „Geheimen Ort“, wenn man den Sagen der alten Männer glauben durfte, die Zuflucht der aufrechten Menschen, erreichen. Es sollte sich um ein jahrhundertealtes Gemäuer mit dem Namen Sokanaangruu handeln.
Der Bärtige bekam eine Gänsehaut.
Langsam ließ der den wagen ausrollen. Der Platz schien im sicher. Er blinzelte in die Sonne. Ein paar Stunden würde er noch haben. Doch jetzt musste er noch einmal nach seiner wertvollen Fracht sehen. Vorsichtig öffnete er die Heckklappe und nahm die drahtene Kiste hinaus. Er stellte sie behutsam auf den Boden.
„Sicher seid ihr durstig, meine kleinen Freunde“, murmelte er, während er die kleine Trinkschale im Käfig mit seinem wertvollen Trinkwasser auffüllte.
Plötzlich, direkt hinter sich, hörte er einen Schrie, der ihm das Blut in den Blutgängen gefrieren ließ: „ Mäusen! Da, Mäusen!“
Ein paar tausend Menschen hatten sich den Lebensbedingungen auf dem ehemals blauen Planeten soweit angepasst, dass sie überleben konnten.
Was es nicht mehr gab, war eine Zivilisation im alten Sinne. Es gab keine Familien, keine Stämme, keine Volksgruppen. Jeder Mensch war auf sich allein gestellt. Überleben hieß kämpfen.
In 2oo Jahren hatte der Planet alles vergessen, was ihn einst ausgezeichnet hatte. Der Mensch, seine Errungenschaften in Technik, Kultur und Kunst. Davon war nichts mehr.
Futschikato.
2oo Jahre hatte die Handvoll Überlebender in ehemaligen Kellern, Tiefgaragen und Bunkern vegetiert. Ohne Sonnenlicht, frische Luft und frisches Wasser.
Und es gab keine Tiere mehr auf der Erde.
Weder Insekten, noch Vögel, Fische oder Säugetiere.
Mit einer Ausnahme der Hoffnung.
Davon soll diese Geschichte handeln.
Kapitel 1
Der kleine VW Bulli – gebaut im vorangegangenen Jahrtausend, fuhr über die Schotterstraße. Er zog eine riesige Staubfahne hinter sich her, die schon aus Kilometern zu sehen war. Doch der Motor war so laut, dass man das Fahrzeug sogar noch früher hören konnte.
Es gab nur noch wenige Autos, die wirklich noch fahren konnten. Dabei gab es Treibstoff genug. Überall in Form von regenbogenschimmernden Tümpeln und Pfützen.
Grimmig kniff der Bärtige die Augen zusammen, seine Hände umklammerten das Lenkrad. Er wusste, dass diese Gegend gefährlich war und überall im dichten Dickicht dickliche Wegelagerer lagerten, die es auf das Auto abgesehen hatten. Von seiner wertvollen Fracht ahnten sie ja nichts. Doch nichts und niemand durfte ihn aufhalten. Schließlich war die Mission, die er zu erfüllen hatte, nicht weniger als die Rettung der Welt.
Noch bevor es dunkel wurde musste er den „Geheimen Ort“, wenn man den Sagen der alten Männer glauben durfte, die Zuflucht der aufrechten Menschen, erreichen. Es sollte sich um ein jahrhundertealtes Gemäuer mit dem Namen Sokanaangruu handeln.
Der Bärtige bekam eine Gänsehaut.
Langsam ließ der den wagen ausrollen. Der Platz schien im sicher. Er blinzelte in die Sonne. Ein paar Stunden würde er noch haben. Doch jetzt musste er noch einmal nach seiner wertvollen Fracht sehen. Vorsichtig öffnete er die Heckklappe und nahm die drahtene Kiste hinaus. Er stellte sie behutsam auf den Boden.
„Sicher seid ihr durstig, meine kleinen Freunde“, murmelte er, während er die kleine Trinkschale im Käfig mit seinem wertvollen Trinkwasser auffüllte.
Plötzlich, direkt hinter sich, hörte er einen Schrie, der ihm das Blut in den Blutgängen gefrieren ließ: „ Mäusen! Da, Mäusen!“
Offener brief /opened letter
Dear Mr. Brown.
We are too colleagues from Germany, cause we have wrote
The successfull Story sokengruch in Germany.
It will become a Best seller, we Hope.
For a coming Zoon Projekt we will planning a Meeting with
Frank schätzing, he is a writer too, and Andreas Eschbach.
Maybe with Uta Danella, the Mother of Harry Potter.
Franks Story from a Lot of fishes, called the swarm, will Coming
To Hollywood this Year.
If you have Time, u r invite for One of our Meetings As Special
Guest.
We are looking forward to hearing from you.
Tom and Ingo
Die Datengenerierung und Übertragung erfolgte mit einem Apple iPad Gerät
We are too colleagues from Germany, cause we have wrote
The successfull Story sokengruch in Germany.
It will become a Best seller, we Hope.
For a coming Zoon Projekt we will planning a Meeting with
Frank schätzing, he is a writer too, and Andreas Eschbach.
Maybe with Uta Danella, the Mother of Harry Potter.
Franks Story from a Lot of fishes, called the swarm, will Coming
To Hollywood this Year.
If you have Time, u r invite for One of our Meetings As Special
Guest.
We are looking forward to hearing from you.
Tom and Ingo
Die Datengenerierung und Übertragung erfolgte mit einem Apple iPad Gerät
Wetten dass...
Gottschalk: Thomas, es ist jetzt ihr vierter Roman den sie mit Ingo geschrieben haben.
Einen ähnlichen Erfolg mit einer derartig geringen Anzahl von Werken kannten wir bisher nur von J. K. Rowling.
Block: Wer ist J. K. Rowling? (greift nach seinem Glas Wasser und wirft eine sprudelnde Multivitamintablette hinein)
Gottschalk: Das ist die Autorin von Harry Potter, sie ist mittlerweile Multimillionärin, und dass allein durch ihre Bücher
Jung: Das ist die mit diesem Zauberer, Thomas. Die schreibt Kinderbücher. (zieht sich die linke Socke hoch und bemerkt einen
Eiterpickel auf dem sonnengebräunten Schienenbein)
Block: Ach die, ja - die heißt Rowling? Ich dachte das war Uta Danella (kacht)
Jung: (kacht auch)
Gottschalk: Man sagt, dass sie beide mit ihren ersten beiden Büchern allein in Europa 15 Millionen Euro verdient hätten.
Ich weiß nicht, ob Frau Rowling da mitkommt.
Block: So, sagt man dass? (kichert)
Gottschalk: So stand es in der New York Times..
Block: Wenn das darin stand, dann wir das wohl stimmen, oder Ingo? Ingo kennt sich mit sowas immer besser aus.
Jung: 16,3! (Drückt sich den Eiterpickel aus dem Schienenbein
Gottschalk: Nun egal, ihr vierter Roman soll in zwei Tagen, also am Montag in die Buchläden kommen.
Es sind bereits heute meterlange Menschenschlangen vor diesen Shops, junge Frauen die sich in Schlafsäcken eingerichtet
haben. Eine bisher nie dagewesene Euphorie, wie erklären sie sich das?
Block: Kann ich noch ein Wasser (Hebt sein leeres Glas an) Oder ein alkoholfreies Erdinger?
Jung: Ja, ich auch (schaut weiter auf seinen Pickel)
Gottschalk: Stimmt es , dass sie immer noch nach der gleichen Methodik vorgehen, in dem sie sich gegenseitig
Emails schreiben und keiner von Ihnen weiß wie die Geschichte weitergehen soll? Thomas? Ingo?
Block: Ja
Jung: (Schaut nach der Visagistin die ihn vor 10 Minuten geschminkt hat)
Gottschalk: Worüber handelt ihr neues Buch?
Block: Du blutest (Schaut zu Ingo herüber)
Jung: Ich weiß (Schaut zur Visagistin herüber die mit einem Pflaster winkt)
Gottschalk: Thomas?
Block: Selber!
..
Einen ähnlichen Erfolg mit einer derartig geringen Anzahl von Werken kannten wir bisher nur von J. K. Rowling.
Block: Wer ist J. K. Rowling? (greift nach seinem Glas Wasser und wirft eine sprudelnde Multivitamintablette hinein)
Gottschalk: Das ist die Autorin von Harry Potter, sie ist mittlerweile Multimillionärin, und dass allein durch ihre Bücher
Jung: Das ist die mit diesem Zauberer, Thomas. Die schreibt Kinderbücher. (zieht sich die linke Socke hoch und bemerkt einen
Eiterpickel auf dem sonnengebräunten Schienenbein)
Block: Ach die, ja - die heißt Rowling? Ich dachte das war Uta Danella (kacht)
Jung: (kacht auch)
Gottschalk: Man sagt, dass sie beide mit ihren ersten beiden Büchern allein in Europa 15 Millionen Euro verdient hätten.
Ich weiß nicht, ob Frau Rowling da mitkommt.
Block: So, sagt man dass? (kichert)
Gottschalk: So stand es in der New York Times..
Block: Wenn das darin stand, dann wir das wohl stimmen, oder Ingo? Ingo kennt sich mit sowas immer besser aus.
Jung: 16,3! (Drückt sich den Eiterpickel aus dem Schienenbein
Gottschalk: Nun egal, ihr vierter Roman soll in zwei Tagen, also am Montag in die Buchläden kommen.
Es sind bereits heute meterlange Menschenschlangen vor diesen Shops, junge Frauen die sich in Schlafsäcken eingerichtet
haben. Eine bisher nie dagewesene Euphorie, wie erklären sie sich das?
Block: Kann ich noch ein Wasser (Hebt sein leeres Glas an) Oder ein alkoholfreies Erdinger?
Jung: Ja, ich auch (schaut weiter auf seinen Pickel)
Gottschalk: Stimmt es , dass sie immer noch nach der gleichen Methodik vorgehen, in dem sie sich gegenseitig
Emails schreiben und keiner von Ihnen weiß wie die Geschichte weitergehen soll? Thomas? Ingo?
Block: Ja
Jung: (Schaut nach der Visagistin die ihn vor 10 Minuten geschminkt hat)
Gottschalk: Worüber handelt ihr neues Buch?
Block: Du blutest (Schaut zu Ingo herüber)
Jung: Ich weiß (Schaut zur Visagistin herüber die mit einem Pflaster winkt)
Gottschalk: Thomas?
Block: Selber!
..
Donnerstag, 21. April 2011
Lektorlos
Liebe Leser,
oft fragt man mich, wofür man eigentlich einen Lektor braucht.
Ich will es an einem Beispiel zeigen.
Hier einmal ein Text von meinem Mitautor. UNBEARBEITET:
Bellender Hund sass vor seinem tippi und dachte an San su. Seine lange friedenspfeife dümmelte mit dünnem fadigen Rauchschwaden vor sich hin. San su war erst seit zwei Tagen im Dorf. Plötzlich war sie da. Als er von der bisonjagd kam stand sie vor seinem tippi. Sie trug Wien einen Schurz aus einem gelben Fell mit schwarzen Punkten. Nie zuvor sah bellender Hund so ein Leder, es musste aus einer anderen Welt sein. Ihre hellen Augen verieten das gleiche. Sie war nicht vom stamme der soKen, soviel war klar. Ihre prallen Brüste waren wohlgeformt und rund genug um davon zu träumen. ,bist du bellender Hund, fragte sie frech. ,ja, warum willst du das wissen,? Antwortete bellender Hund. ,ich sucheeine Herde junger Kinder die ich nach Westen treiben will, sie sind mir beim grasen abhanden gekommen! Bellender Hund schluckte. Die alte schien total verpeilt.
Coming soon San su im Tal der dümmelden soKen
oft fragt man mich, wofür man eigentlich einen Lektor braucht.
Ich will es an einem Beispiel zeigen.
Hier einmal ein Text von meinem Mitautor. UNBEARBEITET:
Bellender Hund sass vor seinem tippi und dachte an San su. Seine lange friedenspfeife dümmelte mit dünnem fadigen Rauchschwaden vor sich hin. San su war erst seit zwei Tagen im Dorf. Plötzlich war sie da. Als er von der bisonjagd kam stand sie vor seinem tippi. Sie trug Wien einen Schurz aus einem gelben Fell mit schwarzen Punkten. Nie zuvor sah bellender Hund so ein Leder, es musste aus einer anderen Welt sein. Ihre hellen Augen verieten das gleiche. Sie war nicht vom stamme der soKen, soviel war klar. Ihre prallen Brüste waren wohlgeformt und rund genug um davon zu träumen. ,bist du bellender Hund, fragte sie frech. ,ja, warum willst du das wissen,? Antwortete bellender Hund. ,ich sucheeine Herde junger Kinder die ich nach Westen treiben will, sie sind mir beim grasen abhanden gekommen! Bellender Hund schluckte. Die alte schien total verpeilt.
Coming soon San su im Tal der dümmelden soKen
BONUSTEXT - Lord Soxley
Ein Abend in der Smellwell Street
Als Lord Soxley spät die alte Smellwell Street hinunter schritt, sah er schwarze Schatten die immer dann verschwanden, wenn er den Kopf in ihre Richtung drehte. Es war das Rotlichtviertel von Saint Congruch, in das er nach alter Tradition einmal im Jahr pilgerte. Einmal im Jahr, wenn der Kalender den Tag seiner Geburt anführte. Soxley war jedes Mal aufgeregt wie ein kleiner Schuljunge bei dem Gedanken daran, was im Laufe des Abends geschehen würde. Wieder huschte ein Schatten im seitlichen Blickfeld an ihm vorbei.
Er trug seine hochpolierten Reiterstiefel und einen schwarzen Zylinder, in der Rechten hielt er einen schwarzen Ebenholzstock mit einem silbernen Knauf.
“Guten Abend mein Lord, was treibt euch in diese Gegend?“
Soxley fuhr zusammen, ein eiskalter Schauer lief ihm den Rücken unter seinem Gehrock herab. Wer hatte da aus dem Dunkel der Seitengasse zu ihm gesprochen? Vielleicht war er ja gar nicht gemeint. Hier, in diesem anrüchigen Viertel sollte man ihn nicht erkennen. Es wäre nicht gut für seinen Ruf als aufstrebender Anwalt. Soxley atmete tief durch und setzte dann seinen Schritt fort. Er versuchte Sicherheit in seinen Gang zu setzen, um nach Außen gar nicht den Anschein zu geben, dass er Angst haben könnte. Er sah auf der gegenüberliegenden Seite der Straße wie eine Prostituierte im Schein einer Laterne mit einem gut gekleideten Mann stritt. Ein Stückchen weiter die Straße herunter standen weitere „Damen“ die, in der Öffentlichkeit rauchend, in ein Gespräch vertieft schienen. Er überlegte kurz ob er zu ihnen gehen sollte um in der Gesellschaft Schutz zu finden, entschied sich aber dagegen, weil er fürchtete im Dämmerlicht von einem Geschäftspartner erkannt werden zu können. Wieder drehte er sich um, weil er etwas in seinem Rücken gespürt hatte. Der junge Anwalt konnte die Schatten fühlen, er konnte hören wie jemand ---
oder Etwas atmete. Soxley konnte auch hören, wie der Hall seiner Reiterstifelabsätze von den schäbigen Wänden reflektiert wurde, das Echo seiner eigenen Schritte, doch er wusste, dass er hier keiner Sinnestäuschung, einem Gespinst seiner Ängste auf den Leim ging.
Hier, hier auf der Smellwell Street war jemand, der ihm folgte, der ihm entweder nur Angst einjagen wollte oder der eben etwas Anderes von ihm wollte. Vielleicht seine Geldbörse, die er in der Innenseite seines Gehrockes trug und die gerade heute mit einigen großen Scheinen gefüllt war. Die Smellwell Street war zwar ein schäbiges Pflaster, doch die Angebote die hier gemacht wurden, konnte man nicht eben als billig bezeichnen. Soxley spürte wie er anfing zu schwitzen und da er wusste, dass er kein guter Läufer war, zu langsam, zu untrainiert um seinem imaginären Verfolger durch einen Sprint entkommen zu können, noch dazu weil er seine steifen Reitstiefel trug, fasste er den Entschluss, sich dem Wesen, der Gestalt, der Person, wem auch immer zu stellen. Er hatte sich in seinem Leben immer den Herausforderungen gestellt, die an ihn gestellt wurden. Einmal gar, vor einigen Jahren, als er noch ein Student der hoch angesehenen University of Shoesmooth war, hatte ihn ein Kommilitone zu einem Duell gefordert, bei dem es um die Ehre einer jungen Dame gegangen war, es mochte wohl die Schwester oder Verlobte jenes Unglücksraben gewesen sein, den er später mit einem gezielten Schuss aus seinem Vorderlader in das Morgentau und somit ins Jenseits befördert hatte.
Er versuchte daran zu denken, an die Angst die er gehabt hatte und das gute Gefühl, der Stolz, die Männlichkeit, die er durch den edlen Akt gewonnen hatte. Soxley blieb stehen, verharrte einen Augenblick und wandte sich dann auf dem Absatz um. Wieder blickte er ins Schwarze, doch er konnte einen Umriss erkennen. Es war, wie er mit einiger Erleichterung erkannte, eine menschliche Gestalt, vielleicht einen Kopf größer als er selbst. Soxley wartete eine Sekunde, ob der Fremde etwas sagen wollte, dann fiel ihm wieder ein, dass er selbst die Initiative behalten wollte um das weitere Geschehen so gut wie möglich beeinflussen zu können.
„Ein schöner Abend, nicht war? Es ist recht warm für einen Abend im Mai. Wir werden wohl einen heißen Sommer bekommen, wenn man dem Gerede der alten Leute glauben darf.“ Während er diese belanglosen Worte sprach zog er sein ledernes Zigarettenetui und das silberne Feuerzeug aus einer Tasche seines Rockes.
„Wollen wir zusammen eine feine Zigarette rauchen, mein verehrter Unbekannter?“ Er hoffte im Schein seines Feuerzeuges, des Feuerzeuges, das ihm sein damals schon todkranker Vater zum bestandenen Examen geschenkt hatte, dass er in diesem Schein ein wenig mehr von der immer noch schwarzen Gestalt sehen könnte. Doch der Fremde ging nicht auf sein Angebot ein.
„Soxley? Seid ihr Lord Soxley?“
Soxley gefiel nicht, wie dieser Fremde seinen Titel Lord betonte. Hörte er Verachtung? Bisher hatte niemand zu zweifeln gewagt, an seinem Lordtitel zu zweifeln gewagt. Der Titel für den er einige Pfund bezahlt hatte und der ihm so manche Tür leichter geöffnet hatte.
„Ihr seid doch Lord Soxley, der bekannte Anwalt? Ich habe euch gesucht und man sagte mir, dass ihr heute hierher kommen würdet. Nun, wie es aussieht stimmte die Information.“
Soxley schauderte:
„Wer hat euch … ihr hättet doch in meine Kanzlei kommen können, wenn ihr nach mir gesucht habt. Ihr hättet nicht hier lauern müssen, mich zu Tode erschrecken. Was also wollt ihr von mir und vor Allem, wer seid ihr?“
„Oooh, ich vergaß mich vorzustellen, wie töricht, wie unhöflich von mir. Und dass ich nicht zu euch kommen konnte. Nun, ihr werdet gleich verstehen warum das nicht möglich, nicht mehr möglich ist. Mit diesen Worten nahm ihm der Unbekannte, dessen Stimme gar nicht so unheimlich klang, das silberne Feuerzeug aus der Hand, die ihm in diesem Moment vorkam, als sei sie gelähmt, als sei sein ganzer Arm erfroren und zu keiner Bewegung mehr fähig.
Die Stimme fuhr fort:
„Vielleicht kennt ihr meinen Namen noch, vielleicht habt ihr ihn längst vergessen. Wir sind uns vor Jahren begegnet. Wir schritten einen Teil des Weges gemeinsam, der Weg der euch zu Erfolg, Ruhm und Wohlstand geführt hat und mich… Mein Name. Man nannte mich früher Andrew Looseankite. Wir studierten an derselben Universität, ihr das Recht, ich die Architektur…“
„Ach, ich erinnere mich, wir hatten gemeinsame Kommilitonen, wir feierten einige Feste zusammen wenn ich mich nicht irre.“
In diesem Moment kamen die gesamten Erinnerungen zurück und Soxley fühlte sich, als hätte ihm jemand einen gewaltigen Hieb in den Unterleib verabreicht. Magensäfte stiegen seine Speiseröhre hinauf und er fürchtete sich übergeben zu müssen. Andrew Looseankite war der Name des jungen Mannes, mit dem er sich duelliert hatte. Es war um seine Cousine gegangen. Looseankite hatte ihm vorgeworfen, dass er Frederick Soxley seiner Cousine Johanna Looseankite dahingehend Schande hatte zuteil werden lassen, dass er ihre Unschuld befleckt hatte und sie noch dazu geschwängert hatte. Dabei wusste jeder, dass diese junge Frau mit jedem…
„Ich denke ihr wisst nun wer ich bin. Ja, ich habe euch zum Duell gefordert um die Ehre meiner Cousine wieder herzustellen, die sich aus Scham und Verzweiflung in die Themse gestürzt hat und damit ihr Leben und das Leben unserer Familie beendet hat. Doch damit nicht genug. Aus Feigheit brachet ihr „Lord“ Soxley die Regeln des Duells und feuertet eure Waffe zu früh ab, trafet mich, tötetet meinen Sekundanten und suchtet dann das Weite. Doch ihr hättet nicht so überstürzt fliehen sollen, denn wie ihr seht…“
„Wie, wie ist das möglich?“
Soxley rang nach Worten, versuchte eine Erklärung zu finden, als er das vertraute Quietschen seines Feuerzeuges hörte. Die Flamme flackerte auf und er konnte den unteren Teil der Gestalt erkennen. Wie es aussah, trug er einen feinen Anzug, der jedoch mit Flecken, Löchern, mit Schimmel gar übersäht war. Es war der Anzug, den Andrew Looseankite damals, vor 25 Jahren beim Duell auch getragen hatte. Soxley gefror das Blut in den Adern. Sein Gegenüber hob das Feuerzeug langsam höher, so dass der Lichtschein bald auch sein Gesicht beleuchtete. Doch von einem Gesicht konnte man nicht mehr sprechen. Die eine Seite war fast vollständig zerissen, von dem Schuss der ihn getroffen hatte in Fetzen zerissen, die andere Seite war verwest. Das blonde Haar fiel in schleimigen Strähnen in das ehemals so gut aussehende Gesicht.
In diesem Moment begann Andrew Looseankite zu lachen, lauter und lauter. Soxley fürchtete den Verstand zu verlieren, hielt sich die Hände auf die Ohren und sank auf die Knie. Zum ersten Mal in seinem Leben versuchte er um Verzeihung zu bitten.
Und auch zum letzten Mal.
Seltsam, doch so steht es geschrieben.
Als Lord Soxley spät die alte Smellwell Street hinunter schritt, sah er schwarze Schatten die immer dann verschwanden, wenn er den Kopf in ihre Richtung drehte. Es war das Rotlichtviertel von Saint Congruch, in das er nach alter Tradition einmal im Jahr pilgerte. Einmal im Jahr, wenn der Kalender den Tag seiner Geburt anführte. Soxley war jedes Mal aufgeregt wie ein kleiner Schuljunge bei dem Gedanken daran, was im Laufe des Abends geschehen würde. Wieder huschte ein Schatten im seitlichen Blickfeld an ihm vorbei.
Er trug seine hochpolierten Reiterstiefel und einen schwarzen Zylinder, in der Rechten hielt er einen schwarzen Ebenholzstock mit einem silbernen Knauf.
“Guten Abend mein Lord, was treibt euch in diese Gegend?“
Soxley fuhr zusammen, ein eiskalter Schauer lief ihm den Rücken unter seinem Gehrock herab. Wer hatte da aus dem Dunkel der Seitengasse zu ihm gesprochen? Vielleicht war er ja gar nicht gemeint. Hier, in diesem anrüchigen Viertel sollte man ihn nicht erkennen. Es wäre nicht gut für seinen Ruf als aufstrebender Anwalt. Soxley atmete tief durch und setzte dann seinen Schritt fort. Er versuchte Sicherheit in seinen Gang zu setzen, um nach Außen gar nicht den Anschein zu geben, dass er Angst haben könnte. Er sah auf der gegenüberliegenden Seite der Straße wie eine Prostituierte im Schein einer Laterne mit einem gut gekleideten Mann stritt. Ein Stückchen weiter die Straße herunter standen weitere „Damen“ die, in der Öffentlichkeit rauchend, in ein Gespräch vertieft schienen. Er überlegte kurz ob er zu ihnen gehen sollte um in der Gesellschaft Schutz zu finden, entschied sich aber dagegen, weil er fürchtete im Dämmerlicht von einem Geschäftspartner erkannt werden zu können. Wieder drehte er sich um, weil er etwas in seinem Rücken gespürt hatte. Der junge Anwalt konnte die Schatten fühlen, er konnte hören wie jemand ---
oder Etwas atmete. Soxley konnte auch hören, wie der Hall seiner Reiterstifelabsätze von den schäbigen Wänden reflektiert wurde, das Echo seiner eigenen Schritte, doch er wusste, dass er hier keiner Sinnestäuschung, einem Gespinst seiner Ängste auf den Leim ging.
Hier, hier auf der Smellwell Street war jemand, der ihm folgte, der ihm entweder nur Angst einjagen wollte oder der eben etwas Anderes von ihm wollte. Vielleicht seine Geldbörse, die er in der Innenseite seines Gehrockes trug und die gerade heute mit einigen großen Scheinen gefüllt war. Die Smellwell Street war zwar ein schäbiges Pflaster, doch die Angebote die hier gemacht wurden, konnte man nicht eben als billig bezeichnen. Soxley spürte wie er anfing zu schwitzen und da er wusste, dass er kein guter Läufer war, zu langsam, zu untrainiert um seinem imaginären Verfolger durch einen Sprint entkommen zu können, noch dazu weil er seine steifen Reitstiefel trug, fasste er den Entschluss, sich dem Wesen, der Gestalt, der Person, wem auch immer zu stellen. Er hatte sich in seinem Leben immer den Herausforderungen gestellt, die an ihn gestellt wurden. Einmal gar, vor einigen Jahren, als er noch ein Student der hoch angesehenen University of Shoesmooth war, hatte ihn ein Kommilitone zu einem Duell gefordert, bei dem es um die Ehre einer jungen Dame gegangen war, es mochte wohl die Schwester oder Verlobte jenes Unglücksraben gewesen sein, den er später mit einem gezielten Schuss aus seinem Vorderlader in das Morgentau und somit ins Jenseits befördert hatte.
Er versuchte daran zu denken, an die Angst die er gehabt hatte und das gute Gefühl, der Stolz, die Männlichkeit, die er durch den edlen Akt gewonnen hatte. Soxley blieb stehen, verharrte einen Augenblick und wandte sich dann auf dem Absatz um. Wieder blickte er ins Schwarze, doch er konnte einen Umriss erkennen. Es war, wie er mit einiger Erleichterung erkannte, eine menschliche Gestalt, vielleicht einen Kopf größer als er selbst. Soxley wartete eine Sekunde, ob der Fremde etwas sagen wollte, dann fiel ihm wieder ein, dass er selbst die Initiative behalten wollte um das weitere Geschehen so gut wie möglich beeinflussen zu können.
„Ein schöner Abend, nicht war? Es ist recht warm für einen Abend im Mai. Wir werden wohl einen heißen Sommer bekommen, wenn man dem Gerede der alten Leute glauben darf.“ Während er diese belanglosen Worte sprach zog er sein ledernes Zigarettenetui und das silberne Feuerzeug aus einer Tasche seines Rockes.
„Wollen wir zusammen eine feine Zigarette rauchen, mein verehrter Unbekannter?“ Er hoffte im Schein seines Feuerzeuges, des Feuerzeuges, das ihm sein damals schon todkranker Vater zum bestandenen Examen geschenkt hatte, dass er in diesem Schein ein wenig mehr von der immer noch schwarzen Gestalt sehen könnte. Doch der Fremde ging nicht auf sein Angebot ein.
„Soxley? Seid ihr Lord Soxley?“
Soxley gefiel nicht, wie dieser Fremde seinen Titel Lord betonte. Hörte er Verachtung? Bisher hatte niemand zu zweifeln gewagt, an seinem Lordtitel zu zweifeln gewagt. Der Titel für den er einige Pfund bezahlt hatte und der ihm so manche Tür leichter geöffnet hatte.
„Ihr seid doch Lord Soxley, der bekannte Anwalt? Ich habe euch gesucht und man sagte mir, dass ihr heute hierher kommen würdet. Nun, wie es aussieht stimmte die Information.“
Soxley schauderte:
„Wer hat euch … ihr hättet doch in meine Kanzlei kommen können, wenn ihr nach mir gesucht habt. Ihr hättet nicht hier lauern müssen, mich zu Tode erschrecken. Was also wollt ihr von mir und vor Allem, wer seid ihr?“
„Oooh, ich vergaß mich vorzustellen, wie töricht, wie unhöflich von mir. Und dass ich nicht zu euch kommen konnte. Nun, ihr werdet gleich verstehen warum das nicht möglich, nicht mehr möglich ist. Mit diesen Worten nahm ihm der Unbekannte, dessen Stimme gar nicht so unheimlich klang, das silberne Feuerzeug aus der Hand, die ihm in diesem Moment vorkam, als sei sie gelähmt, als sei sein ganzer Arm erfroren und zu keiner Bewegung mehr fähig.
Die Stimme fuhr fort:
„Vielleicht kennt ihr meinen Namen noch, vielleicht habt ihr ihn längst vergessen. Wir sind uns vor Jahren begegnet. Wir schritten einen Teil des Weges gemeinsam, der Weg der euch zu Erfolg, Ruhm und Wohlstand geführt hat und mich… Mein Name. Man nannte mich früher Andrew Looseankite. Wir studierten an derselben Universität, ihr das Recht, ich die Architektur…“
„Ach, ich erinnere mich, wir hatten gemeinsame Kommilitonen, wir feierten einige Feste zusammen wenn ich mich nicht irre.“
In diesem Moment kamen die gesamten Erinnerungen zurück und Soxley fühlte sich, als hätte ihm jemand einen gewaltigen Hieb in den Unterleib verabreicht. Magensäfte stiegen seine Speiseröhre hinauf und er fürchtete sich übergeben zu müssen. Andrew Looseankite war der Name des jungen Mannes, mit dem er sich duelliert hatte. Es war um seine Cousine gegangen. Looseankite hatte ihm vorgeworfen, dass er Frederick Soxley seiner Cousine Johanna Looseankite dahingehend Schande hatte zuteil werden lassen, dass er ihre Unschuld befleckt hatte und sie noch dazu geschwängert hatte. Dabei wusste jeder, dass diese junge Frau mit jedem…
„Ich denke ihr wisst nun wer ich bin. Ja, ich habe euch zum Duell gefordert um die Ehre meiner Cousine wieder herzustellen, die sich aus Scham und Verzweiflung in die Themse gestürzt hat und damit ihr Leben und das Leben unserer Familie beendet hat. Doch damit nicht genug. Aus Feigheit brachet ihr „Lord“ Soxley die Regeln des Duells und feuertet eure Waffe zu früh ab, trafet mich, tötetet meinen Sekundanten und suchtet dann das Weite. Doch ihr hättet nicht so überstürzt fliehen sollen, denn wie ihr seht…“
„Wie, wie ist das möglich?“
Soxley rang nach Worten, versuchte eine Erklärung zu finden, als er das vertraute Quietschen seines Feuerzeuges hörte. Die Flamme flackerte auf und er konnte den unteren Teil der Gestalt erkennen. Wie es aussah, trug er einen feinen Anzug, der jedoch mit Flecken, Löchern, mit Schimmel gar übersäht war. Es war der Anzug, den Andrew Looseankite damals, vor 25 Jahren beim Duell auch getragen hatte. Soxley gefror das Blut in den Adern. Sein Gegenüber hob das Feuerzeug langsam höher, so dass der Lichtschein bald auch sein Gesicht beleuchtete. Doch von einem Gesicht konnte man nicht mehr sprechen. Die eine Seite war fast vollständig zerissen, von dem Schuss der ihn getroffen hatte in Fetzen zerissen, die andere Seite war verwest. Das blonde Haar fiel in schleimigen Strähnen in das ehemals so gut aussehende Gesicht.
In diesem Moment begann Andrew Looseankite zu lachen, lauter und lauter. Soxley fürchtete den Verstand zu verlieren, hielt sich die Hände auf die Ohren und sank auf die Knie. Zum ersten Mal in seinem Leben versuchte er um Verzeihung zu bitten.
Und auch zum letzten Mal.
Seltsam, doch so steht es geschrieben.
Mittwoch, 20. April 2011
Playmobilbonusbilder
Vor einiger Zeit, das Buch war lange noch nicht fertig ausgedacht, da setzten sich die beiden Buchautoren in den Garten des einen Buchautoren und fotografierten die Playmobilmännchen der Kinder des anderen Buchautoren.
Dabei entstanden die folgenden, wunderbaren Fotografien.
Nun ist die Zeit Reif, sie einer erweiterten Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
Die Rechte am Bild liegen bei Herrn Jung.
Die Persönlichkeitsrechte der Playmobilmännekes vertritt Herr Block
Günther Zeller und Rudi Rövenstrunck, im Hintergrund Karsten mit dem Kotzeimer
Im Bus: Auf der Rückbank Olga, davor Sham ha, Michi Schönherr, Janina.
Die "Bullibesatzung" Dr. Frank Clemens, Karsten, Sonja und Olgas Arm.
Der Beginn einer zarten Liebesgeschichte: Olga und Karsten und der Kuss am Bus.
Günther Zeller: uuuuuuiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiieeeeeeeeek
Dabei entstanden die folgenden, wunderbaren Fotografien.
Nun ist die Zeit Reif, sie einer erweiterten Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
Die Rechte am Bild liegen bei Herrn Jung.
Die Persönlichkeitsrechte der Playmobilmännekes vertritt Herr Block
Günther Zeller und Rudi Rövenstrunck, im Hintergrund Karsten mit dem Kotzeimer
Im Bus: Auf der Rückbank Olga, davor Sham ha, Michi Schönherr, Janina.
Die "Bullibesatzung" Dr. Frank Clemens, Karsten, Sonja und Olgas Arm.
Der Beginn einer zarten Liebesgeschichte: Olga und Karsten und der Kuss am Bus.
Günther Zeller: uuuuuuiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiieeeeeeeeek
BONUSTEXT SKG I "Notlandung auf SOK.N grucc"
Notlandung auf SOK.-N-grucc 8.5
Majestätisch glitt das riesige Raumschiff NS Wagemood lautlos durch den dunklen Weltenraum. Seit drei Jahren war das Reiseschiff auf seiner Irrfahrt durch die unbekannten Bezirke der Neurogalaxie unterwegs und der Zeitpunkt da die Energiereserven zur Neige gehen würden stand unmittelbar bevor.
Admiral La Beller blickte sorgenvoll an seinen Offizieren vorbei auf den Kontrollschirm seines Schiffes. Im Scheine der opalisierenden Notbeleuchtung konnten die Männer sehen, dass der Atem des Admirals in der Kühle kondensierte. Die lebenserhaltenden Systeme der NS Wagemood, die einmal das modernste Schiff der vereinigten Menschenflotte gewesen war, liefen auf minimaler Stufe um Energie zu sparen. Vranklin Clementis, der leitende Biologe an Bord ergriff das Wort. „Meine Herren, wie wir schon seit einiger Zeit wissen, gibt es nur noch eine Möglichkeit die Existenz der menschlichen Rasse zu sichern. Er deutete auf den Plasmaschirm auf dem der unerforschte Planet türkisblau unter einer leuchtenden Wolkenschicht schimmerte. „Wir treten nun in das Gravitationsfeld von SOK.-N-grucc 8.5 ein und es gibt kein Zurück mehr. In diesem Moment erschütterte die gesamte Transferkabine von Sun-Ja Mula, sie hatte sich einige Spacesekunden in die Traumtransferkabine zurückgezogen, um ihre Kreativbatterien ein wenig zu laden, wohl wissend das durch die schwindende Neuroenergie unbedingt gehaushaltet werden musste. Sie hatte das intensive Körperprogramm geladen und vergessen den Intensitätsregler herunter zu drehen, daher schüttelte es sie jetzt so stark, dass die gesamte Transferkabine in Ihrer Neutronenlagerung durchgeschüttelt wurde. Sie erwachte. Benommen von den hinreissenden Sekunden kam sie nur sehr langsam in die Realität zurück. Ihr Dienst auf der Brücke begann in 8 Sekunden. Sie zog ihren Cellularoverall an und sprang in die Öffnung im Boden, Bruchteile von Sekunden landete sie auf der Brücke, geleitet vom Jetstreamverteiler der sie per Voicecontroll an jeden Punkt des Schiffes brachte. „Da sind sie ja Mula, wir treten in ein paar Sekunden in das Gravitationsfeld ein, schalten sie in 45 Sekunden auf Manualkorrektur um.“ La Beller war nervös, er wusste wie alle da die nächsten Sekunden entscheidend für das Raumschiff NS Wagemood und für das weiterbestehen der Menschheit war. „Ich habe hier die Zielkoordinaten die der Computer ermittelt hat“ Zoozan Vromaan reichte La Beller den Holochip mit dem Namen des Zielortes. Eine längst vergessene Stadt, die jedoch sowohl die Wasserstoffkriege überlebt hat als auch die Klimakatastrophe zu Beginn der Spectraldekade. Der Zielort nannte sich Kierspe. „Eintritt in die Atmosphäre in 5 Sekunden, 4, 3, 2, 1, Eintritt. Die künstliche Atmosphäre hinterließ blaue Spuren auf der Aussenhaut der NS Wagemood. Auf der großen Plasmawand konnte die Besatzung die Erdoberfläche sehen. Auf dem stahlblauen Atlantik sah man noch den alten weißen Schriftzug „Microsoft“. La Beller dachte an seine Studienzeit und wie darüber berichtet wurde, das die Programmierung der Flottencomputer ihre Wurzeln in diesem Namen fanden. Das Schiff bewegte sich mit 14,45 RSG auf das alte Europa zu. Wie ein Deckel über einem Kochtopf legte sich das 40 km lange Raumschiff über Kierspe. „Oberflächenscan läuft“ Sun-Ja Mula saß konzentriert vor ihrer Scanbrille. „Erfassung der Bioenergetischen Grundsubstanz abgelschlossen“ sagte Vranklin Clementis.“Ich hab sie“ Clementis Blutdruckregulator aktivierte sich. „Aufnehmen“ kam es knapp von La Beller. 12 Personen wurden durch den Vakuumsog des Transmitterstrahls betäubt und aufgenommen. Sanft wurden sie in das Raumschiff gezogen.
Der Atmospherenriss verursachte den Austritt des restlichen Sauerstoffs der Erde. „Voller Schub, die Zeit wird knapp“ kam es ruhig von La Beller. „10 Sekunden bis zum Abschuss“ Zoozan Vromaan legte die Aktivatorkarte des Detonators um. „Elimination erteilt“ La Bellers Stimme war eisig, mit diesen zwei Worten erteilte er den Auftrag zur Vernichtung der Erde. Mit einem kleinen Fallschirm fiel „das schwarze Loch“ auf den Erdboden. Im Augenblick des Kontaktes, wurde die gesamte Erde in eine Molekularkompression gezogen. Lautlos und von einem auf den anderen Augenblick wurde die Erde auf die Größe eines Fußballes komprimiert. Das Raumschiff sog derweil die Restenergie in seine Tanks und steuerte dann in eine undefinierte Himmelsrichtung. An Bord die Rettung der Menschheit, 12 Personen aus der Familie Bloxx.
Majestätisch glitt das riesige Raumschiff NS Wagemood lautlos durch den dunklen Weltenraum. Seit drei Jahren war das Reiseschiff auf seiner Irrfahrt durch die unbekannten Bezirke der Neurogalaxie unterwegs und der Zeitpunkt da die Energiereserven zur Neige gehen würden stand unmittelbar bevor.
Admiral La Beller blickte sorgenvoll an seinen Offizieren vorbei auf den Kontrollschirm seines Schiffes. Im Scheine der opalisierenden Notbeleuchtung konnten die Männer sehen, dass der Atem des Admirals in der Kühle kondensierte. Die lebenserhaltenden Systeme der NS Wagemood, die einmal das modernste Schiff der vereinigten Menschenflotte gewesen war, liefen auf minimaler Stufe um Energie zu sparen. Vranklin Clementis, der leitende Biologe an Bord ergriff das Wort. „Meine Herren, wie wir schon seit einiger Zeit wissen, gibt es nur noch eine Möglichkeit die Existenz der menschlichen Rasse zu sichern. Er deutete auf den Plasmaschirm auf dem der unerforschte Planet türkisblau unter einer leuchtenden Wolkenschicht schimmerte. „Wir treten nun in das Gravitationsfeld von SOK.-N-grucc 8.5 ein und es gibt kein Zurück mehr. In diesem Moment erschütterte die gesamte Transferkabine von Sun-Ja Mula, sie hatte sich einige Spacesekunden in die Traumtransferkabine zurückgezogen, um ihre Kreativbatterien ein wenig zu laden, wohl wissend das durch die schwindende Neuroenergie unbedingt gehaushaltet werden musste. Sie hatte das intensive Körperprogramm geladen und vergessen den Intensitätsregler herunter zu drehen, daher schüttelte es sie jetzt so stark, dass die gesamte Transferkabine in Ihrer Neutronenlagerung durchgeschüttelt wurde. Sie erwachte. Benommen von den hinreissenden Sekunden kam sie nur sehr langsam in die Realität zurück. Ihr Dienst auf der Brücke begann in 8 Sekunden. Sie zog ihren Cellularoverall an und sprang in die Öffnung im Boden, Bruchteile von Sekunden landete sie auf der Brücke, geleitet vom Jetstreamverteiler der sie per Voicecontroll an jeden Punkt des Schiffes brachte. „Da sind sie ja Mula, wir treten in ein paar Sekunden in das Gravitationsfeld ein, schalten sie in 45 Sekunden auf Manualkorrektur um.“ La Beller war nervös, er wusste wie alle da die nächsten Sekunden entscheidend für das Raumschiff NS Wagemood und für das weiterbestehen der Menschheit war. „Ich habe hier die Zielkoordinaten die der Computer ermittelt hat“ Zoozan Vromaan reichte La Beller den Holochip mit dem Namen des Zielortes. Eine längst vergessene Stadt, die jedoch sowohl die Wasserstoffkriege überlebt hat als auch die Klimakatastrophe zu Beginn der Spectraldekade. Der Zielort nannte sich Kierspe. „Eintritt in die Atmosphäre in 5 Sekunden, 4, 3, 2, 1, Eintritt. Die künstliche Atmosphäre hinterließ blaue Spuren auf der Aussenhaut der NS Wagemood. Auf der großen Plasmawand konnte die Besatzung die Erdoberfläche sehen. Auf dem stahlblauen Atlantik sah man noch den alten weißen Schriftzug „Microsoft“. La Beller dachte an seine Studienzeit und wie darüber berichtet wurde, das die Programmierung der Flottencomputer ihre Wurzeln in diesem Namen fanden. Das Schiff bewegte sich mit 14,45 RSG auf das alte Europa zu. Wie ein Deckel über einem Kochtopf legte sich das 40 km lange Raumschiff über Kierspe. „Oberflächenscan läuft“ Sun-Ja Mula saß konzentriert vor ihrer Scanbrille. „Erfassung der Bioenergetischen Grundsubstanz abgelschlossen“ sagte Vranklin Clementis.“Ich hab sie“ Clementis Blutdruckregulator aktivierte sich. „Aufnehmen“ kam es knapp von La Beller. 12 Personen wurden durch den Vakuumsog des Transmitterstrahls betäubt und aufgenommen. Sanft wurden sie in das Raumschiff gezogen.
Der Atmospherenriss verursachte den Austritt des restlichen Sauerstoffs der Erde. „Voller Schub, die Zeit wird knapp“ kam es ruhig von La Beller. „10 Sekunden bis zum Abschuss“ Zoozan Vromaan legte die Aktivatorkarte des Detonators um. „Elimination erteilt“ La Bellers Stimme war eisig, mit diesen zwei Worten erteilte er den Auftrag zur Vernichtung der Erde. Mit einem kleinen Fallschirm fiel „das schwarze Loch“ auf den Erdboden. Im Augenblick des Kontaktes, wurde die gesamte Erde in eine Molekularkompression gezogen. Lautlos und von einem auf den anderen Augenblick wurde die Erde auf die Größe eines Fußballes komprimiert. Das Raumschiff sog derweil die Restenergie in seine Tanks und steuerte dann in eine undefinierte Himmelsrichtung. An Bord die Rettung der Menschheit, 12 Personen aus der Familie Bloxx.
Terminsache
Heute, 18:35 Uhr
Autorenwochenhauptversammlung
".......................
Weiterhin gibt es zu vermelden, dass die Arbeiten der Autoren nunmehr vollständig abgeschlossen sind. Einige Detailfragen wurden in fruchtbaren, zum Teil kontrovers geführten Sachdiskussionen zur Zufriedenheit aller geklärt.
So macht das Spaß.
Nun müssen nurmehr der Setzer und der Drucker ihre Arbeit tun.
Im Mai darf jeder ein Buch kaufen.
Sokengruch
Ein Roman.
Autorenwochenhauptversammlung
".......................
Weiterhin gibt es zu vermelden, dass die Arbeiten der Autoren nunmehr vollständig abgeschlossen sind. Einige Detailfragen wurden in fruchtbaren, zum Teil kontrovers geführten Sachdiskussionen zur Zufriedenheit aller geklärt.
So macht das Spaß.
Nun müssen nurmehr der Setzer und der Drucker ihre Arbeit tun.
Im Mai darf jeder ein Buch kaufen.
Sokengruch
Ein Roman.
Dienstag, 12. April 2011
Abfall
Brumm, brumm. Der Motor des Porsches machte lauten Krach. Tüt! Tüt!
Der Fahrer hupte laut, weil ein viel zu langsames Auto vor ihm auf der linken Spur entlangschlich.
„Ey, Mann… bei dem Tempo musst du die Parkscheibe dranmachen. Verpiss dich vonmeiner Spur.“, schrie Beller vor sich hin. Mit Genugtuung sah er, wie der Mazda Kleinbus einen Schlenker nach rechts machte um sich in sein angestammtes Revier zu begeben.
Er blickte aus Gewohnheit auf seine Uhr.

Sie war stehengeblieben.
Aus den Boxen erklang der stampfende Beat von Frankie goes to Hollywoods „Relax“ und zwar in ausgezeichneter Klangqualität. Die CD, die er vor einer Stunde an der Tankstelle gekauft hatte, ach ja.
Doch plötzlich veränderte sich etwas. Die Musik verstummte, die Stelle am Handgelenk, unter der goldenen Uhr wurde warm. Wieder sah er auf die Uhr. Sie stand nicht mehr.
Der Zeiger lief rückwärts.
Nicht nur die Musik war nicht mehr zu hören. Gar nichts mehr. Völlige Stille. Was war denn mit dem Motor? Der Motor schien nicht nur kein Geräusch mehr zu machen, sondern auch keine Bewegung. Beller hörte nichts und spürte nichts. Es war, als sei die Zeit, wie sollte er es nennen, EINGEFROREN.
Immer noch lief der Zeiger rückwärts. Beller spürte deutlich, wie er jünger wurde. Schmerzen ließen nach, Haare wurden länger. Er saß nicht mehr im Porsche, er saß im Karmann Ghia und neben ihm ---- Susanne Fraumann. Beller weinte. Schließlich war sie ja tot.
Susanne deutete auf etwas außerhalb der Windschutzscheibe. Dort zu sehen zwei Männer mittleren Alters. Der eine gutaussehend, der andere so mittel. Er hörte sie reden.
„Es kann nicht weitergehen, Ingo.“
„Ja, weil du schon seit Wochen dran bist und keine Zeile schreibst.“
„Nein, das ist es nicht.“
„Jaja. Willst du noch ein Bier? Nee, du musst fahren, woll?“
„Ingo, es kann nicht weitergehen. Der Lauf der Geschichte muss beachtet werden, das ist mir jetzt klar. Wenn der Herr Losigkeit seine Arbeit in einer Woche aufnimmt, ist das Buch vielleicht doch noch im Frühjahr fertig und DANN!“
Er nahm das Glas und prostete seinem Freund zu.
Beller schluckte. Er wusste was das bedeutete…
Der Fahrer hupte laut, weil ein viel zu langsames Auto vor ihm auf der linken Spur entlangschlich.
„Ey, Mann… bei dem Tempo musst du die Parkscheibe dranmachen. Verpiss dich vonmeiner Spur.“, schrie Beller vor sich hin. Mit Genugtuung sah er, wie der Mazda Kleinbus einen Schlenker nach rechts machte um sich in sein angestammtes Revier zu begeben.
Er blickte aus Gewohnheit auf seine Uhr.
Sie war stehengeblieben.
Aus den Boxen erklang der stampfende Beat von Frankie goes to Hollywoods „Relax“ und zwar in ausgezeichneter Klangqualität. Die CD, die er vor einer Stunde an der Tankstelle gekauft hatte, ach ja.
Doch plötzlich veränderte sich etwas. Die Musik verstummte, die Stelle am Handgelenk, unter der goldenen Uhr wurde warm. Wieder sah er auf die Uhr. Sie stand nicht mehr.
Der Zeiger lief rückwärts.
Nicht nur die Musik war nicht mehr zu hören. Gar nichts mehr. Völlige Stille. Was war denn mit dem Motor? Der Motor schien nicht nur kein Geräusch mehr zu machen, sondern auch keine Bewegung. Beller hörte nichts und spürte nichts. Es war, als sei die Zeit, wie sollte er es nennen, EINGEFROREN.
Immer noch lief der Zeiger rückwärts. Beller spürte deutlich, wie er jünger wurde. Schmerzen ließen nach, Haare wurden länger. Er saß nicht mehr im Porsche, er saß im Karmann Ghia und neben ihm ---- Susanne Fraumann. Beller weinte. Schließlich war sie ja tot.
Susanne deutete auf etwas außerhalb der Windschutzscheibe. Dort zu sehen zwei Männer mittleren Alters. Der eine gutaussehend, der andere so mittel. Er hörte sie reden.
„Es kann nicht weitergehen, Ingo.“
„Ja, weil du schon seit Wochen dran bist und keine Zeile schreibst.“
„Nein, das ist es nicht.“
„Jaja. Willst du noch ein Bier? Nee, du musst fahren, woll?“
„Ingo, es kann nicht weitergehen. Der Lauf der Geschichte muss beachtet werden, das ist mir jetzt klar. Wenn der Herr Losigkeit seine Arbeit in einer Woche aufnimmt, ist das Buch vielleicht doch noch im Frühjahr fertig und DANN!“
Er nahm das Glas und prostete seinem Freund zu.
Beller schluckte. Er wusste was das bedeutete…
Sonntag, 10. April 2011
Lebensläufe
Epilog
Randalf Schleimeier erheilt 1.240.000 Millionen Deutsche Mark zur Wiederherstellung von Sokengruch. Durch diese außergewöhnliche Investitionssumme und weiteren Fördergeldern des Bundes, lies er Sokengruch zum ersten 5 Sterne Wellness Spa gestalten. Seine bevorzugte Clientel sind Politiker und ranghohe Staatsdiener des BND und BKA, darunter auch Fischer und Stowasser.
Willi Wagemuth führte sein Busunternehmen in den Konkurs. Seit dem Tag an dem er auf die Autobahnfuhr hörte man nur noch schriftlich von ihm. Sein Aufenthaltsort ist seither unbekannt. Der Busfahrer ist heute in Ruhestand, er arbeitete nach dem Tag in Sokengruch als Paketdienstfahrer im Sauerland. Eine Tablettenmedikation reichte aus, um seine Diabetes zu stoppen.
Chris XXX gründete drei Jahre später eine eigene Software und Hardware Firma. Er hat mittlerweile 900 Mitarbeiter. Als erster Direktlieferant von Personal Computern an Endverbraucher ist er heute wegweisend.
Der tasmanische Teufel fliegt heute Touristen über das Rheinland. Seinen Hangar zieren drei Hubschrauber und eine Cessna, die er irgendwann einmal aus Staatsbesitz ersteigert hat, weil jemand mit ihr auf dem rotem Platz landete.
Bodemann ging mit 45 Jahren in Frührente. Seither entwickelt er neue Techniken und Geräte zum Mäusefang.
Dora Bickel hat die Umstände Hertha Schürmanns Verschwinden nie geglaubt. Sie vermutete einen Komplott Herthas Verwandten, um an ihr Vermögen zu gelangen.
Bis in die späten 90er Jahre fuhr sie zu Bauer Ewalds Picknickshof und erzählte auf der Fahrt ihren Seniorenfreunden die mysteriöse Geschichte von Oma Hertha
Susanne Fraumann und Reinhard Beller wurden ein Paar. Im Jahr 1988 heirateten sie und Susanne bekam drei Kinder. Nach dem Erziehungsurlaub wurde sie zunächst Konrektorin an der Gesamtschule, Ende der 90er übernahm sie die Schulleitung der Servatiusgrundschule in Kierspe Rönsahl. Reinhard Beller unterrichtet noch heute Sport uns Sozialwissenschaften an der Kiersper Gesamtschule. 1998 verarbeitete er die Erlebnisse der 85er Klassenfahrt in einem Buch, das im Föhrer Nordenmedia Verlag erschien. Von der zweiten Auflage ist noch heute ein Großteil im Buchhandel vorrätig.
Frank Clemens entschied sich noch während der Klassenfahrt dafür, sein Leben vollständig zu ändern. Er fand zunächst einen Job im Föhrer Heimatmuseum und widmete sich schließlich wieder seinen biologischen Studien. 1995 legte er endlich seine Doktorarbeit vor, Thema war Verhaltenspsychologie bei Kleinnagern. Seitdem veröffentlicht er regelmäßig biologische Artikel in Fachzeitschriften und hat ein Wattforschungsinstitut auf der Insel gegründet. Nebenbei hält er Vorlesungen an der Universität in Aurich. Derzeit lebt er alleinstehend in seinem schönen Reetdachhaus in Midlum.
Oli beendete die Schule nach dem 10. Schuljahr und machte eine Ausbildung zum KFZ Mechaniker bei VW Knabe in Kierspe. Noch während der Ausbildung wurde Janina schwanger und sie heirateten. Auf dem zweiten Bildungsweg machte Oli das Abitur nach und ist heute selbstständiger KFZ Sachverständiger mit einem Büro in Halver. An den Wochenenden tritt er gelegentlich als Alleinunterhalter auf Familienfesten auf.
Janina studierte Literaturwissenschaften, nachdem ihre Tochter Jana-Sophie in den Kindergarten gekommen war. Heute ist sie freie Mitarbeiterin bei mehreren Modezeitschriften. Sie hat inzwischen mehrere Gedichtbände veröffentlicht.
Wibke ist alleinerziehende Mutter. Nach einer kurzen Affäre mit einem Achterbahnmonteur von dem sie eine Tochter bekam, folgte eine gleichgeschlechtliche Beziehung. Sie machte weder einen Schulabschluss noch hat sie einen Beruf erlernt.
Gernot ist Familienvater von drei Kindern. Er arbeitet im Baummarkt in der Holzabteilung. Im Frühjahr 1997 erfolgte seine erfolgreiche Entziehungskur.
Markus starb im Jahre 1999 bei einem Autounfall zusammen mit seiner Frau und seiner zwei jährigen Tochter auf dem Weg an die Nordsee. Ein betrunkener Fahrer fuhr frontal in den Ascona der Familie. Noch heute kämpft seine Tochter mit den folgen des Unfalls.
Der Zweimetermann war maßgeblich in den diplomatischen Aufgaben nach Ende des Jugoslawienkrieges involviert. Hier fand er 2000 seine neue Heimat wo er im Im und Export Geschäft tätig ist.
Sonja heiratete Stowasser noch im gleichen Jahr der Begegnung. Die Ehe hielt jedoch nur drei Monate. Nach einem dreijährigen Aufenthalt im Tibet, kehrte Sonja nach Deutschland zurück und leitet heute eine erfolgreiche Feng shui Agentur.
Karsten hatte eine langjährige Beziehung mit Olga. Nach dem Abitur verlobten sie sich. Kurz vor dem geplanten Hochzeitstermin im Mai 1995 beendete Olga die Beziehung und hatte danach viele kurze und wechselhafte Beziehungen. Nachdem sie auch mehrere Studiengänge abgebrochen hatte, verließ sie Deutschland, lebte eine Zeitlang in den USA und Kanada. Heute lebt sie in Berlin und arbeitet bei einem Homeshoppingfernsehsender. Karsten studierte Mediendesign und ist heute ein gefragter Experte bei der Erschaffung von Corporate design für Fernsehshows. In seiner Freizeit moderiert er eine Oldiesendung, Karstens Tapes, im Privatradio.
Karl Freitag leitet noch immer die Seniorenresidenz Sonnenhöh oder –hein. Er gilt als Erfinder der Funkarmbänder mit deren Hilfe Senioren über ein GPS Signal geortet werden können. Leider versäumte er hierauf ein Patent anzumelden, wodurch ihm Millionen von Lizenzgebühren entgingen
Randalf Schleimeier erheilt 1.240.000 Millionen Deutsche Mark zur Wiederherstellung von Sokengruch. Durch diese außergewöhnliche Investitionssumme und weiteren Fördergeldern des Bundes, lies er Sokengruch zum ersten 5 Sterne Wellness Spa gestalten. Seine bevorzugte Clientel sind Politiker und ranghohe Staatsdiener des BND und BKA, darunter auch Fischer und Stowasser.
Willi Wagemuth führte sein Busunternehmen in den Konkurs. Seit dem Tag an dem er auf die Autobahnfuhr hörte man nur noch schriftlich von ihm. Sein Aufenthaltsort ist seither unbekannt. Der Busfahrer ist heute in Ruhestand, er arbeitete nach dem Tag in Sokengruch als Paketdienstfahrer im Sauerland. Eine Tablettenmedikation reichte aus, um seine Diabetes zu stoppen.
Chris XXX gründete drei Jahre später eine eigene Software und Hardware Firma. Er hat mittlerweile 900 Mitarbeiter. Als erster Direktlieferant von Personal Computern an Endverbraucher ist er heute wegweisend.
Der tasmanische Teufel fliegt heute Touristen über das Rheinland. Seinen Hangar zieren drei Hubschrauber und eine Cessna, die er irgendwann einmal aus Staatsbesitz ersteigert hat, weil jemand mit ihr auf dem rotem Platz landete.
Bodemann ging mit 45 Jahren in Frührente. Seither entwickelt er neue Techniken und Geräte zum Mäusefang.
Dora Bickel hat die Umstände Hertha Schürmanns Verschwinden nie geglaubt. Sie vermutete einen Komplott Herthas Verwandten, um an ihr Vermögen zu gelangen.
Bis in die späten 90er Jahre fuhr sie zu Bauer Ewalds Picknickshof und erzählte auf der Fahrt ihren Seniorenfreunden die mysteriöse Geschichte von Oma Hertha
Susanne Fraumann und Reinhard Beller wurden ein Paar. Im Jahr 1988 heirateten sie und Susanne bekam drei Kinder. Nach dem Erziehungsurlaub wurde sie zunächst Konrektorin an der Gesamtschule, Ende der 90er übernahm sie die Schulleitung der Servatiusgrundschule in Kierspe Rönsahl. Reinhard Beller unterrichtet noch heute Sport uns Sozialwissenschaften an der Kiersper Gesamtschule. 1998 verarbeitete er die Erlebnisse der 85er Klassenfahrt in einem Buch, das im Föhrer Nordenmedia Verlag erschien. Von der zweiten Auflage ist noch heute ein Großteil im Buchhandel vorrätig.
Frank Clemens entschied sich noch während der Klassenfahrt dafür, sein Leben vollständig zu ändern. Er fand zunächst einen Job im Föhrer Heimatmuseum und widmete sich schließlich wieder seinen biologischen Studien. 1995 legte er endlich seine Doktorarbeit vor, Thema war Verhaltenspsychologie bei Kleinnagern. Seitdem veröffentlicht er regelmäßig biologische Artikel in Fachzeitschriften und hat ein Wattforschungsinstitut auf der Insel gegründet. Nebenbei hält er Vorlesungen an der Universität in Aurich. Derzeit lebt er alleinstehend in seinem schönen Reetdachhaus in Midlum.
Oli beendete die Schule nach dem 10. Schuljahr und machte eine Ausbildung zum KFZ Mechaniker bei VW Knabe in Kierspe. Noch während der Ausbildung wurde Janina schwanger und sie heirateten. Auf dem zweiten Bildungsweg machte Oli das Abitur nach und ist heute selbstständiger KFZ Sachverständiger mit einem Büro in Halver. An den Wochenenden tritt er gelegentlich als Alleinunterhalter auf Familienfesten auf.
Janina studierte Literaturwissenschaften, nachdem ihre Tochter Jana-Sophie in den Kindergarten gekommen war. Heute ist sie freie Mitarbeiterin bei mehreren Modezeitschriften. Sie hat inzwischen mehrere Gedichtbände veröffentlicht.
Wibke ist alleinerziehende Mutter. Nach einer kurzen Affäre mit einem Achterbahnmonteur von dem sie eine Tochter bekam, folgte eine gleichgeschlechtliche Beziehung. Sie machte weder einen Schulabschluss noch hat sie einen Beruf erlernt.
Gernot ist Familienvater von drei Kindern. Er arbeitet im Baummarkt in der Holzabteilung. Im Frühjahr 1997 erfolgte seine erfolgreiche Entziehungskur.
Markus starb im Jahre 1999 bei einem Autounfall zusammen mit seiner Frau und seiner zwei jährigen Tochter auf dem Weg an die Nordsee. Ein betrunkener Fahrer fuhr frontal in den Ascona der Familie. Noch heute kämpft seine Tochter mit den folgen des Unfalls.
Der Zweimetermann war maßgeblich in den diplomatischen Aufgaben nach Ende des Jugoslawienkrieges involviert. Hier fand er 2000 seine neue Heimat wo er im Im und Export Geschäft tätig ist.
Sonja heiratete Stowasser noch im gleichen Jahr der Begegnung. Die Ehe hielt jedoch nur drei Monate. Nach einem dreijährigen Aufenthalt im Tibet, kehrte Sonja nach Deutschland zurück und leitet heute eine erfolgreiche Feng shui Agentur.
Karsten hatte eine langjährige Beziehung mit Olga. Nach dem Abitur verlobten sie sich. Kurz vor dem geplanten Hochzeitstermin im Mai 1995 beendete Olga die Beziehung und hatte danach viele kurze und wechselhafte Beziehungen. Nachdem sie auch mehrere Studiengänge abgebrochen hatte, verließ sie Deutschland, lebte eine Zeitlang in den USA und Kanada. Heute lebt sie in Berlin und arbeitet bei einem Homeshoppingfernsehsender. Karsten studierte Mediendesign und ist heute ein gefragter Experte bei der Erschaffung von Corporate design für Fernsehshows. In seiner Freizeit moderiert er eine Oldiesendung, Karstens Tapes, im Privatradio.
Karl Freitag leitet noch immer die Seniorenresidenz Sonnenhöh oder –hein. Er gilt als Erfinder der Funkarmbänder mit deren Hilfe Senioren über ein GPS Signal geortet werden können. Leider versäumte er hierauf ein Patent anzumelden, wodurch ihm Millionen von Lizenzgebühren entgingen
Freitag, 8. April 2011
Stand der Dinge
Der Lektor hat seine Arbeit getan.
Nun kommt der Setzer ins Spiel.
Parallel gibt es noch kosmetische Veränderungen am Entwurf für den Buchumschlag vorzunehmen.
U1-U4
Freut ihr euch schon?
Nun kommt der Setzer ins Spiel.
Parallel gibt es noch kosmetische Veränderungen am Entwurf für den Buchumschlag vorzunehmen.
U1-U4
Freut ihr euch schon?
Donnerstag, 7. April 2011
Dienstag, 5. April 2011
Montag, 4. April 2011
Sonntag, 3. April 2011
1985
Freitag, 1. April 2011
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